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"Lu(ch)stiger Einsatz": Weidener und Wüstenluchs hinter Gittern | BR24

© Polizeiinspektion Weiden in der Oberpfalz

Der Luchs wurde in einer Weidener Wohnung gehalten.

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    "Lu(ch)stiger Einsatz": Weidener und Wüstenluchs hinter Gittern

    Die Polizei in Weiden hatte eigenen Angaben zufolge einen "Lu(ch)stigen Einsatz". Am Ende wurden sowohl ein Wüstenluchs als auch ein Weidener in verschiedene Einrichtungen gebracht - der eine in eine Tierschutzeinrichtung, der andere ins Gefängnis.

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    Von
    • Anne-Lena Schug

    Die Polizei in Weiden ist, nach eigenen Angaben zufolge, am Donnerstagnachmittag zu einem "Lu(ch)stigen Einsatz" gerufen worden. Das Veterinäramt schickte die Beamten in die Wohnung einer 44-jährigen Weidenerin, weil die Frau verbotenerweise ein Wildtier in ihrer Wohnung als Haustier hielt. Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen ausgewachsenen Wüstenluchs, auch Karakal genannt. Dieser saß beim Eintreffen der Beamten in der Küche.

    Luchse sind nicht als Haustiere geeignet

    Die Polizei Weiden in einer Mitteilung: "Da das Tier in unseren Breitengraden nicht unbedingt als Haustier geeignet ist und auch Erfordernisse wie Impfung und Genehmigung usw. nicht vorlagen, wurde das Tier beschlagnahmt." Der Wüstenluchs wurde in eine geeignete Einrichtung gebracht – offenbar genauso wie ein Mann der sich in der Wohnung der 44-jährigen Weidenerin aufhielt.

    Mann wurde verhaftet

    Denn in der Wohnung der Luchshalterin wurde zudem ein 49-jähriger Weidener angetroffen gegen den ein Haftbefehl vorlag. Der Mann wurde festgenommen und mit zur Dienststelle genommen. Die Tierhalterin erwartet nun eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

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