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Lokführer verhindert Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen | BR24

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Am Mittwoch sind sich auf der eingleisigen Bahnstrecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Reutte (Tirol) zwei Regionalzüge unvermittelt gegenübergestanden. Verletzt wurde niemand. Wie es zu diesem Zwischenfall kommen konnte, ist bislang noch unklar.

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Lokführer verhindert Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen

Am Mittwoch sind sich auf der eingleisigen Bahnstrecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Reutte (Tirol) zwei Regionalzüge unvermittelt gegenübergestanden. Verletzt wurde niemand. Wie es zu diesem Zwischenfall kommen konnte, ist bislang noch unklar.

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Am Mittwochabend ereignete sich ein Beinah-Unfall auf der Bahnstrecke Garmisch-Partenkirchen - Reutte. Vor dem Bahnhof Griesen konnte ein Lokführer auf der eingleisigen Bahnstrecke seinen Regionalzug rechtzeitig stoppen, um nicht mit dem Gegenzug zu kollidieren.

Es waren nur noch 25 Meter zwischen beiden Zügen

Nach einer Mitteilung der Bundespolizei war der 17 Uhr-Zug in Richtung Reutte unterwegs, als der Lokführer bei Tempo 60 bemerkte, dass auf seinem Gleis ein Gegenzug stand. Er konnte rechtzeitig bremsen und brachte sein Fahrzeug 25 Meter vor dem Gegenzug zum Stehen. Er verhinderte damit einen Zusammenstoß der beiden Züge. Die 60 Fahrgäste mussten mithilfe der Feuerwehr aus dem Zug bracht werden und in Busse umsteigen.

Technischer Defekt oder menschliches Versagen?

Die Bundespolizei ermittelt, ob ein technischer Defekt oder menschliches Versagen die Ursache für den Beinah-Zusammenstoß war und welcher Zug wann und wo fälschlicherweise auf die Strecke gelassen wurde.

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