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LKW-Fahrer in Burglengenfeld erstochen: Prozess im September | BR24

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Die Bluttat hat im vergangenen Herbst für Schlagzeilen gesorgt: Auf einem Firmengelände einer Spedition in Burglengenfeld, Kreis Schwandorf, war Ende Oktober die Leiche eines Lastwagenfahrers gefunden worden. Der Mann wurde erstochen.

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LKW-Fahrer in Burglengenfeld erstochen: Prozess im September

Fast ein Jahr nach einem blutigen Tötungsdelikt auf einem Firmengelände in Burglengenfeld, Kreis Schwandorf, beginnt am 14. September der Prozess gegen einen 44-jährigen Berufskraftfahrer. Er soll einen Kollegen erstochen haben.

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Von
  • BR24 Redaktion
  • Norbert Bauer

Die Bluttat hat im vergangenen Herbst für Schlagzeilen gesorgt: Auf einem Firmengelände einer Spedition in Burglengenfeld, Kreis Schwandorf, war Ende Oktober die Leiche eines Lastwagenfahrers gefunden worden. Der Mann wurde erstochen. Dringend tatverdächtig ist ein anderer Berufskraftfahrer. Wie die Mittelbayerische Zeitung berichtet, muss sich der heute 44-Jährige ab Mitte September vor Gericht verantworten. Die Anklage lautet auf Mord.

Heimtückischer Mord, Motiv unklar

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, in der Nacht auf den 24. Oktober auf dem Gelände einer Spedition in Burglengenfeld einen anderen Lastwagenfahrer erstochen zu haben. Das Motiv der Tat ist nach wie vor unklar, auch ob sich die beiden dort verabredet hatten oder sich zufällig begegnet sind.

Leiche unter Laub versteckt

Das Opfer war 41 Jahre alt. Die Leiche des Mannes wurde am folgenden Tag unter einem Laubhaufen entdeckt, nachdem zuvor Angestellte der Spedition neben dem abgestellten fremden Laster Blutlachen bemerkt hatten. Auf die Spur des Angeklagten war die Polizei gekommen, weil dieser mit seinem Laster ganz in der Nähe der Spedition einen Unfall verursacht hatte.

Fünf Verhandlungstage angesetzt

Am LKW sicherten die Beamten Spuren, die auf einen Zusammenhang mit dem Leichenfund hindeuteten. Seither befindet sich der 44-Jährige in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft geht nicht von Körperverletzung mit Todesfolge aus, sondern von einem heimtückischen Mord. Für den Prozess sind vorerst fünf Verhandlungstage angesetzt.

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