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Lkr. Bad Kissingen/Lkr. Rhön-Grabfeld: Wildbienen kehren zurück | BR24

© picture-alliance/dpa

Wildbienen (Symbolbild)

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    Lkr. Bad Kissingen/Lkr. Rhön-Grabfeld: Wildbienen kehren zurück

    Das "Institut für Biodiversitätsinformation" in Ebern hat auf den Blühfeldern in den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld 124 Wildbienenarten registriert. Das gemeinsame Projekt von Landwirten und Bund Naturschutz stärke die Artenvielfalt.

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    Örtliche Landwirte und der Bund Naturschutz unterstützen gemeinsam in den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld die "Fünf-Jahres-Brachen und Blühstreifen-Initiative". Aus Sicht von Klaus Mandery vom "Institut für Biodiversitätsinformation" könne Landwirtschaft auch Biodiversität. "Unsere aus den Voruntersuchungen von 2018 entwickelten zaghaften Erwartungen sind weit übertroffen worden", teilte Mandery mit.

    Wildblumensamen auf brachliegenden Flächen ausgesät

    Der Bayerische Bauernverband Rhön-Grabfeld hat in Groß- und Kleineibstadt wie auch bei Nordheim im Landkreis Rhön-Grabfeld und in Großwenkheim und Althausen im Landkreis Bad Kissingen Blühflächen angelegt. Die vom Bayerischen Bauernverband Rhön-Grabfeld mitgegründete "Agrokraft" nutzt die Blühfelder für ihre Biogasanlagen.

    Blühfelder wertvoll für Insekten, Spinnen und Vögel

    "Das Blühfeld entwickelt eine enorme Insekten-und Spinnen-Biomasse als Grundlage für die Ernährung der Vogelbruten," schreibt Mandery. Auf zwei Wegen nahe der Blühfläche Großeibstadt wurden laut Mandery höchst gefährdete und nach der Roten Liste gar vom Aussterben bedrohte Bienen an ihren Nestern gefunden. Wenn diese Strukturen erhalten blieben, könnten die Blühflächen ihre ganze Bedeutung für die Stützung der Biodiversität entfalten, heißt es von Mandery wörtlich.