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Unterfranken-Liveticker: Schuchardt und Remelé wiedergewählt | BR24

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Liveticker: Kommunalwahl in Unterfranken

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Unterfranken-Liveticker: Schuchardt und Remelé wiedergewählt

Es war ein langer und ereignisreicher Tag bei den Kommunalwahlen 2020 in Unterfranken. In Schweinfurt bleibt Sebastian Remelé im Amt. In Würzburg wurde Christian Schuchardt als Oberbürgermeister bestätigt. In Aschaffenburg gibt es eine Stichwahl.

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05.08 Uhr: Sieg der Grünen im Würzburger Stadtrat deutet sich an

Bei der Stadtratswahl in Würzburg gibt es noch kein vorläufiges Endergebnis. Aber es deutet sich ein Triumph der Grünen an. Nach 157 von 162 Schnellmeldungen liegen die Grünen bei 32,5 %, die CSU bei 29,16%, die SPD bei 9,21%, Freie Wähler / FWG bei 6,15%, Die Linke 5,34%, AfD 3,91%, ÖDP 3,88%, FDP, 3,43, Würzburger Liste 3,41%, Bürgerforum Würzburg 1,6% und Zukunft für Würzburg (ZfW) 1,41%. Am Ende einer langen Kommunalwahlnacht waren alle Stimmen ausgezählt, so ein Sprecher der Stadt, doch der technische Import einiger Briefwahlergebnisse in das Gesamtergebnis war nicht mehr möglich. Dieses Problem muss am Montag noch behoben werden, bevor bis auf den letzten Platz feststeht, wer die nächsten sechs Jahre dem Würzburger Stadtrat angehört.

00.55 Uhr: Unterfranken hat gewählt

Die Kommunalwahlen in Unterfranken haben einige Überraschungen gebracht. Es war ein spannender Abend. Das Team im BR-Studio Mainfranken verabschiedet sich nun in den Feierabend. Eine Auswahl der Ergebnisse finden Sie hier:

0:13 Uhr: Stichwahl im Landkreis Würzburg

Im Landkreis Würzburg steht nun fest, dass es zur Stichwahl kommt. Nach Auszählung aller Stimmzettel tritt Thomas Eberth (CSU) gegen Karen Heußner (Grüne) an. Eberth kommt auf 42,86%, Heußner auf 20,22%. Sie setzte sich knapp gegen Felix von Zobel (Freie Wähler) durch. Er erreichte 19,25%. Christine Haupt-Kreutzer (SPD) holte 11,92%, Olaf Stabrey (AfD) 3,70%, Simone Barrientos (Linke) 2,06%. Im Landkreis Würzburg geht es um die Nachfolge von Eberhard Nuß (CSU). Er ist seit 2008 Landrat und tritt aus Altersgründen nicht mehr an.

00.07 Uhr: Die unterfränkischen Landkreise haben gewählt

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Hier gibt es erste Ergebnisse von den Landratswahlen in Unterfranken. Zusammengefasst von Charly Hilpert.

23.11 Uhr: Kommunalwahl in Unterfranken im Zeichen von Corona

Ein ungewohntes Bild geben die unterfränkischen Rathäuser am Wahlabend ab. Wie hier in Schweinfurt wird nur in kleinem Rahmen gefeiert. Dort ist Sebastian Remelé (CSU) als Oberbürgermeister wiedergewählt worden. Die Rathausdiele hat die Stadt jedoch für das Publikum gesperrt – als Schutzmaßnahme wegen des Coronavirus.

23.06 Uhr: Florian Töpper bleibt Landrat in Schweinfurt

Florian Töpper von der SPD ist wiedergewählt. Der amtierende Landrat in Schweinfurt holt 73,2% der Stimmen. Herausforderer Lothar Zachmann (CSU) kommt auf 26,8%. Töpper setzte sich bei der letzten Wahl als gemeinsamer Kandidat von SPD und Grüne überraschend gegen den damaligen Landrat Harald Leitherer von der CSU durch.

22.36 Uhr: Thomas Bold bleibt Landrat in Bad Kissingen

Thomas Bold (CSU) ist als Landrat in Bad Kissingen wiedergewählt worden. Er setzte sich mit 60,48% der Stimmen deutlich gegen die Zweitplatzierte Manuela Rottmann durch. Die Bundestagsabgeordnete der Grünen holte sich 24,01% der Stimmen. Thomas Merz von der SPD kommt auf 15,51%. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,68%. Thomas Bold sitzt in Bad Kissingen seit 18 Jahren fest im Sattel. 2014 kandidierte er allein und bekam 92 Prozent der Wählerstimmen. Der 59-Jährige ist stellvertretender Bezirksvorsitzender der CSU Unterfranken.

22.29 Uhr: Alexander Legler ist neuer Aschaffenburger Landrat

Vier Kandidaten wollten Ulrich Reuter (CSU) als Landrat in Aschaffenburg beerben. Nun steht fest: Auch sein Nachfolger kommt von der CSU. Alexander Legler setzt sich mit 58,11% der Stimmen durch. Maili Wagner (Freie Wähler) holte 18,99 %, knapp hinter ihr landete Özcan Pancarci (Grüne) mit 18,81%. Max Bruder von der FDP holte 4,10%. Der bisherige Landrat Ulrich Reuter (CSU) trat nach drei Wahlperioden nicht mehr an, weil er designierter Präsident des Sparkassenverbands Bayerns ist.

22.14 Uhr: Tamara Bischof bleibt Landrätin in Kitzingen

Auch aus Kitzingen liegt ein Ergebnis vor. Tamara Bischhof (Freie Wähler) bleibt im Amt. Sie holte 74,00% der Stimmen. Ihr Gegenkandidat Timo Markert (CSU) schaffte es auf 26,00%. Tamara Bischof ist schon seit 2000 Landrätin in Kitzingen. Die 56 Jahre alte Juristin hatte zuvor nur einmal einen Gegenkandidaten.

21.59 Uhr: Landrat im Landkreis Rhön-Grabfeld im Amt bestätigt

Rhön-Grabfeld-Landrat Thomas Habermann (CSU) wurde mit 63,69% wiedergewählt. Seine Gegenkandidaten: Yatin Shah (Grüne) 17,00 %, Thorsten Raschert (SPD) 10,01 % und Karl Schenk Graf von Stauffenberg 9,31 %. Bei der letzten Wahl hatte er nur einen Gegenkandidaten, bei dieser Wahl hatte er gleich drei. Habermann ist seit 2003 im Amt. Bereits 2014 trat Thorsten Raschert von der SPD gegen ihn an. Damals gewann Habermann mit 69,3% der Stimmen und Raschert verlor mit 30,7%. Neu bei dieser Wahl traten Karl Schenk von Stauffenberg (FDP) sowie Yatin Shah (Grüne) an. Die Wahlbeteiligung lag bei 66,59 %.

21.56 Uhr: Christian Schuchardt im BR-Interview

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Der Oberbürgermeister von Würzburg Christian Schuchardt bleibt weiterhin im Amt. Er kam im ersten Wahlgang auf fast 52 Prozent der Stimmen.

21.52 Uhr: Ruth Frank gewinnt Wahl mit leeren Stimmzetteln in Breitbrunn

Die vielleicht kurioseste Bürgermeisterwahl hat in Breitbrunn im Landkreis Haßberge stattgefunden. In dem Ort gab es bis zum Fristende keine Bewerber auf das Amt des Bürgermeisters. Erst vor wenigen Tagen erklärte sich die 51 Jahre alt Ruth Frank dazu bereit, dass sie das Amt übernehmen würde. Da war die Aufstellungsfrist jedoch bereits abgelaufen. Die parteilose Kandidatin konnte nicht mehr auf die Stimmzettel gedruckt werden. Die Wählerinnen und Wähler haben deshalb ein weitgehend leeres Papier erhalten, auf dem sie einen Namen eintragen konnten.

© BR/Irina Hanft

Stimmzettel in Breitbrunn: Dort sollten die Wählerinnen und Wähler einen Namen eintragen.

Nach Auszählung der Stimmen steht nun fest: Es hat mit weit über der Hälfte der Stimmen für Ruth Frank gereicht. Laut Sprecherin des Rathauses in Breitbrunn hat Frank die Wahl gewonnen. Ruth Frank ist Diplomverwaltungswirtin und Heilpraktikerin für Psychotherapie, hat bei der außergewöhnlichen Wahl im ersten Durchgang gewonnen.

© BR/Irina Hanft

Ruth Frank wird Bürgermeisterin in Breitbrunn,

21.39 Uhr: Stichwahl bei Landratswahl im Landkreis Main-Spessart

Bei der Landratswahl im Landkreis Main-Spessart kommt es zu einer Stichwahl zwischen Sabine Sitter (CSU) und Christoph Vogel (FW). Sitter holte 44,64 % der Stimmen, Vogel 22,10 %. Die anderen Kandidaten waren Christian Baier (Grüne) mit 17,09%, Pamela Nembach (SPD) mit 10,79 % und Hubert Fröhlich (FDP) mit 5,39 %. Amtsinhaber Thomas Schiebel (FW) war nach 12 Jahren nicht mehr als Landrat angetreten. Jetzt wird in einer Stichwahl entschieden, wer Schiebels Nachfolge antritt. Sabine Sitter (CSU) rechnet sich hohe Chancen aus, erste Landrätin Main-Spessarts zu werden. Sie tritt gegen den Politikneuling Christoph Vogel von den Freier Wählern an. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,6 %.

21.33 Uhr: Bayerns dienstälteste Bürgermeisterin Marianne Krohnen bleibt im Amt

Marianne Krohnen (CSU) aus Geiselbach im Landkreis Aschaffenburg geht in ihre 7. Amtszeit. Sie ist Bayerns dienstälteste Bürgermeisterin. Die 68-jährige ist mit 69,71 Prozent wiedergewählt worden. 1984 zählte sie zu einer der ersten Bürgermeisterinnen in Unterfranken. Die dreifache Mutter und fünffache Oma arbeitet nun weitere sechs Jahre ehrenamtlich für die 2500-Einwohnergemeinde. Länger im Amt ist nur Hermann Anselstetter aus Wirsberg (Landkreis Kulmbach) Er darf sich dienstältester Bürgermeister nennen und wurde 1978 erstmals gewählt.

21.30 Uhr: Bürgermeister von Gemünden mit großer Mehrheit wiedergewählt

Jürgen Lippert (Bündnis für Bürgernähe) bleibt Bürgermeister von Gemünden (Lkr. Main-Spessart). Er wurde mit 94,72 % im Amt bestätigt. Es gab keinen Gegenkandidaten, aber von den Wählern wurden verschiedenen Personen vorgeschlagen mit insgesamt 5,28%. In Gemünden sitzt Jürgen Lippert fest im Sattel und kann die nächsten sechs Jahre als Bürgermeister weitermachen. In der Drei-Flüsse-Stadt ist er gewohnt, sparsam zu haushalten, weil die Einnahmen nicht so sprudeln wie in anderen Gemeinden. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,42%.

21.25 Uhr: Sebastian Remelé bleibt sechs weitere Jahre im Amt

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Amtsinhaber Sebastian Remelé von der CSU hat die Oberbürgermeister-Wahl in Schweinfurt klar für sich entschieden. Er setzte sich im ersten Wahlgang mit 58,4 Prozent der Stimmen deutlich durch.

21.23 Uhr: Miltenberger Landrat im Amt bestätigt

In Miltenberg bleibt der Grünen-Landrat Jens Marco Scherf im Amt. Er holte 69,25 % der Stimmen. Sein Konkurrent Armin Bohnhoff holte 30,75 %. Bohnhoff ist parteilos, wurde aber von der CSU aufgestellt. Bei seinem Amtsantritt 2014 war Scherf mit seinem Tegernseer Kollegen der erste Grüne Landrat in Deutschland. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,48 %.

21.18 Uhr: Stichwahl entscheidet OB-Wahl in Kitzingen

Die Oberbürgermeisterwahl im Kitzingen wird in der Stichwahl entschieden. Undzwar zwischen Stefan Güntner (CSU) und Manfred Paul (SPD). Güntner erreichte 42,91 % der Stimmen, Manfred Paul 22,60 %. Die anderen Kandidaten: Uwe Pfeiffle (FW/FBW) 18,92 %, Andrea Schmidt (Die Grünen) 11,81 %, Bianca Tröge (ÖDP) 3,76 %. Amtsinhaber Siegfried Müller (UsW) hat über zwei Amtszeiten die Geschicke der Kreisstadt Kitzingen geleitet. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,14 %.

20.49 Uhr: Stichwahl bei Bürgermeisterwahl in Karlstadt

Bei der Bürgermeisterwahl in Karlstadt (Lkr. Main-Spessart) kommt es zu einer Stichwahl zwischen Michael Hombach (CSU) 37,31 % und Stefan Rümmer (SPD) 21,74%. Die anderen Kandidaten: Benedikt Kaufmann (FWG) 20,50 %, Armin Beck (Die Grünen) 18,54 %, Janik Havla (Die Partei / Die Linke) 1,91 %. Amtsinhaber Paul Kruck von den Freien Wählern ist nach 12 Jahren nicht mehr angetreten. Jetzt kommt es zur Stichwahl zwischen Michael Hombach (CSU) und Stefan Rümmer (SPD). Die Wahlbeteiligung lag bei 72,08 %.

20.41 Uhr: Neuer Oberbürgermeister für Bad Kissingen

Der neue Oberbürgermeister von Bad Kissingen heißt Dirk Vogel (SPD). Er wurde mit 51,09 % der Stimmen gewählt.

Hauptkonkurrent Gerhard Schneider (CSU) holte 41,86%. Peter Eggen von der AfD 7,06%. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,77%. Amtsinhaber Kay Blankenburg (SPD) ist nach zwei Amtszeiten nicht mehr angetreten. Der Jurist war im März 2008 zum OB gewählt worden, sechs Jahre später setzte er sich bei der Wiederwahl mit einem deutlichen Vorsprung von 68,3 Prozent gegen seinen CSU-Herausforderer durch.

© Anke Gundelach BR

Dirk Vogel (SPD) heißt der neue Oberbürgermeister von Bad Kissingen

20.35 Uhr: Wilhelm Schneider bleibt Landrat für Haßberge

Landrat Wilhelm Schneider wurde mit 68,23 % im Amt bestätigt. Es ist seine erste Wiederwahl als Landrat. Sein Konkurrent Wolfgang Brühl (SPD) erreichte 31,77 % der Stimmen. Es war ein Zweikampf mit gemeinsamen Themen. Themen, die für beide eine große Rolle spielen, sind die medizinische Versorgung im Landkreis, Mobilfunk und Internet, der ÖPNV sowie der Klimawandel. Lange war noch ein dritter Kandidat im Gespräch, Oliver Kunkel von den Grünen machte dann aber vor der Nominierung doch einen Rückzieher. Die Wahlbeteiligung lag bei 66,08 %.

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Landrat Wilhelm Schneider wurde mit 68,23 % im Amt bestätigt. Es ist seine erste Wiederwahl als Landrat.

20.32 Uhr: Amtsinhaber Schuchardt bleibt in Würzburg im Amt

Christian Schuchardt (CDU) heißt der alte und neue Bürgermeister von Würzburg. Der Amtsinhaber erreichte 51,95 % der Stimmen. Sein stärkster Konkurrent Martin Heilig von den Grünen kam auf 32,18 %. Die weiteren Ergebnisse: Volker Omert (Freie Wähler/FWG) 5,09 %, Kerstin Westphal (SPD) 4,89 %, Sebastian Roth (Die Linke) 3,84 und Dagmar Dewald (ÖDP) 2,05 %. 2014 hat sich Schuchardt in der Stichwahl gegen Muchtar al Ghusain mit 55,7% durchgesetzt. Experten hatten mit einer Stichwahl gerechnet. Die Wahlbeteiligung in Würzburg lag bei 54,16 %.

© BR/Carolin Hasenauer

Es ist eine kleine Überraschung. Oberbürgermeister Christian Schuchradt (CDU) muss in Würzburg nicht in die Stichwahl.

20.26 Uhr: Stichwahl in Ochsenfurt (Lkr. Würzburg)

In Ochsenfurt (Lkr. Würzburg) kommt es zu einer Stichwahl. Bürgermeister Peter Juks (UWG) erreichte 47,88 % der Stimmen. Seine Konkurrentin in der Stichwahl heißt Rosa Behon (CSU). Sie erreichte 35,31 %. Vor 6 Jahren hatte Juks in der Stichwahl Rainer Friedrich von der CSU nach nur einer Amtsperiode aus dem Amt geworfen. Ochsenfurt ist die größte Stadt des Landkreises Würzburg. Die Wahlbeteiligung lag bei 62,36 %.

20.18 Uhr: Überraschung in Würzburg bahnt sich an

In Würzburg könnte es eine kleine Überraschung geben. Viele hatten vorab eine Stichwahl zwischen Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) und Martin Heilig (Grüne) prophezeit. Schuchardt liegt derzeit allerdings knapp über 50 Prozent. Sollte es so bleiben müsste er in zwei Wochen nicht in die Stichwahl. Er wäre damit für eine weitere Amtszeit Oberbürgermeister in Würzburg.

20.13 Uhr: Zwischenstand bei den Kommunalwahlen in Unterfranken

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Der amtierende Würzburger Oberbürgermeister Christian Schuchardt liegt nach derzeitigem Stand mit 51,9 Prozentpunkten vorne. In Aschaffenburg hat Jürgen Herzing von der SPD derzeit 48.4 Prozentpunkte.

20.11 Uhr: Hammelburger Bürgermeister im Amt bestätigt

Amtsinhaber Armin Warmuth (CSU) wurde mit 69,26% wiedergewählt. Damit kann er seine zweite Amtszeit antreten. Sein Konkurrent Norbert Schaub (SPD) erreichte 30,74 %. Zahlreiche Bauprojekte wurden unter Warmuths Führung bereits angestoßen, etwa die Neugestaltung des Viehmarkts und des Museums Herrenmühle oder der Ausbau des historischen Baderturms zum Aussichtspunkt. Mehrere Großprojekte stehen in naher Zukunft auch noch an, unter anderem der Ausbau der Bahnhofstraße, der Umbau eines früheren Kaufhauses am Marktplatz zum Bürgerhaus (die Pläne hierzu mussten nach einem Bürgerentscheid geändert werden) und der Neubau eines Schulzentrums. Die Wahlbeteiligung lag bei 66,66 %.

20.10 Uhr: Felix Wissel verteidigt sein Amt in Mömbris

In Mömbris im Landkreis Aschaffenburg bleibt der parteilos Felix Wissel Bürgermeister. Er tritt damit seine dritte Amtszeit an. 85,87% der Stimmen sind auf ihn entfallen. Udo Stadmüller (SPD) kommt auf 11,44%, Andreas Kropp (AfD) auf 2,69%. Bis zu seiner ersten Wahl zum Bürgermeister 2008, mit schon damals 73% der Stimmen, war Wissel Referatsleiter für Städtebau in Alzenau und Leistungssportler im Ringen.

20.01 Uhr: Neuer Bürgermeister für Werneck (Lkr. Schweinfurt)

Werneck (Lkr. Schweinfurt) hat einen neuen Bürgermeister: Sebastian Hauck (CSU). Erholte 62,69% der Stimmen. Sein Konkurrent Stephan Schäflein (WG Stettbach/FWMW) nur 24,48%. Die bisherige Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl (CSU) war nicht mehr angetreten und hatte selbst Sebastian Hauck als Nachfolger vorgeschlagen. Der 36-jährige Wirtschaftspädagoge ist Vater von drei Kindern. Familien und Vereinsmensch, gut vernetzt. Seine Ziele: Arbeitsplätze erhalten, für Gewerbetreibende attraktiv bleiben, besserer ÖPNV und der Erhalt von Hallenbad und Marktkrankenhaus. Die Wahlbeteiligung lag bei 71,40 %.

19.57 Uhr: Thomas Stamm ist neuer Bürgermeister in Marktheidenfeld

Auch in Marktheidenfeld gibt es ein Endergebnis. Der parteilose Thomas Stamm, aufgestellt von der CSU, gewinnt mit 76,54%. Holger Seidel (Freie Wähler) erzielte 23,46 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,79 %. Vorher war Helga Schmidt-Neder von den Freien Wählern 12 Jahre lang Bürgermeisterin von Marktheidenfeld. Das Rennen zwischen Thomas Stamm (CSU) und Holger Seidel (FW) schien vorab offen.

19.56 Uhr: Großostheimer Bürgermeister im Amt bestätigt

Neuer und alter Bürgermeister in Großostheim (Lkr. Aschaffenburg) heißt Herbert Jakob (CSU). Der Amtsinhaber wurde mit 71,8 % der Stimmen wiedergewählt. Damit kann er seine zweite Amtszeit antreten. Er galt als Favorit. Konkurrentin Gefeon Staab (Grüne) holte 9,6 %, Günter Müller von den Unabhängigen Bürgern Bachgau 6,3 % und Bettina Göller (SPD) 12,3 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 55,8 %.

19.49 Uhr: Das Endergebnis in Haßfurt

In Haßfurt gewinnt Günther Werner (WG) mit 59,29 %. Volker Ortloff von der CSU kommt auf 27,48 %, Stephan Schneider von der SPD auf 13,23 %. Die Wahlbeteiligung liegt 56,30 %. Günther Werner hat eine aufregende erste Amtszeit hinter sich. 2018 bekamen er und einige Stadtratskollegen Morddrohungen per Post. Er sah damals seine Haltung in der Flüchtlingsfrage als Grund für die Drohungen. Trotz allem will er noch eine zweite, aber für ihn dann auch letzte Amtszeit anpeilen.

19.46 Uhr: Amtsinhaber Remelé bleibt in Schweinfurt im Amt

Der neue und alte Bürgermeister von Schweinfurt heißt Sebastian Remelé (CSU). Er regiert seit 10 Jahren als OB in Schweinfurt. Er setzte sich gleich im ersten Wahlgang mit 58,42 % der Stimmen durch. Seine Konkurrentin Marietta Eder von der SPD erreichte 26,50 %. Holger Laschka von den Grünen holte 15,09 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 45,13 %.

19.43 Uhr: Stichwahl in Aschaffenburg

Jürgen Herzing - SPD 47,88 %

Jessica Euler - CSU 29,56 %

In Aschaffenburg gibt es eine Stichwahl zwischen Jessica Euler (CSU) und Jürgen Herzing (SPD). Beide sind aktuell Bürgermeister von Aschaffenburg. Jessica Euler ist die einzige Frau im Rennen um die Herzog-Nachfolge. Sie ist Bürgermeisterin in Aschaffenburg und leitet das Referat für Jugend, Schule und Soziales. 1990 wurde sie erstmals in den Aschaffenburger Stadtrat gewählt. Sie ist 54 Jahre alt. Jürgen Herzing ist ebenfalls Bürgermeister in Aschaffenburg, er leitet das Referat für Umwelt, Energie, Verbraucher-, Brand- und Katastrophenschutz. Er ist seit 2004 im Stadtrat, Kaminkehrermeister und früherer Berufsfeuerwehrmann. Herzing ist 58 Jahre alt. Klaus Herzog (SPD) ist seit 2000 Amtsinhaber. Er trat nicht mehr zur Wahl an. Die Wahlbeteiligung liegt bei 47,90 %.

19.39 Uhr: Neuer Bürgermeister in Bad Neustadt / Saale

Der neue Bürgermeister von Bad Neustadt / Saale heißt Michael Werner. Der Kandidat der Freien Wähler wurde mit 50,68% zum ersten Bürgermeister neu gewählt. Seine Konkurrentin Christiane Hanshans von der CSU erreichte 31,80 %. Johannes Benkert von der Neuschter Liste holte 17,53 % der Stimmen. Vorgänger Bruno Altrichter war seit 1996 im Amt. Nun ist er aus Altersgründen nicht mehr angetreten.

19.37 Uhr: Bürgermeister Mario Paul in Lohr am Main wiedergewählt

In Lohr am Main darf Bürgermeister Mario Paul eine zweite Amtszeit antreten. Er wurde mit 56,8 % wiedergewählt. Die Ergebniss der Gegenkandidaten: Dirk Rieb (CSU) 32,8 %, Michael Kessel (BLuU) 10,4 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 63,5 %.

19.32 Uhr: Spannende Landratswahl im Landkreis Main-Spessart

Ganz spannend ist die Landratswahl im Landkreis Main-Spessart. Denn Thomas Schiebel (Freier Wähler) tritt nach 12 Jahren als Landrat (und acht Jahren als Bürgermeister von Gemünden) nicht mehr an. Diese Chance wollen fünf Bewerber nutzen - es wird wohl auf eine Stichwahl herauslaufen. Ganz große Chancen rechnet sich Sabine Sitter (CSU) aus, die bei der letzten Wahl auf Anhieb auf 38,60 Prozent kam und als stellvertretende Landrätin einen guten Einblick gewonnen hat, was auf sie zukommt. Sie hatte einen sehr intensiven Wahlkampf mit eigener Wahlkampfmanagerin geführt und war omnipräsent in den letzten Wochen - und hofft insgeheim schon, auf Anhieb Main-Spessarts erste Landrätin zu werden. Mit im Rennen sind aber auch Gymnasiallehrerin Pamela Nembach (SPD), die bei Podiumsdiskussionen durch eine schnelle Auffassungsgabe glänzt, Christian Baier (Grüne), ein Anästhesist, der auch schon im Kreistag sitzt und im Gegensatz zu den anderen ein Gegner der B 26 n ist, der Politikneuling Christoph Vogel (Freier Wähler), der aus der Wirtschaft kommt und viel Spaß an der Politik gefunden hat und Hubert Fröhlich. Der FDPler ist ein überzeugter Freidemokrat, beruflich vielfältig und auch ein Mann mit lockeren Sprüchen, sitzt im Kreistag, aber dürfte ziemlich sicher nicht in den Kreistag kommen. Interessant für die Kreistagswahl: Es gibt zehn Wahlvorschläge und mit der UGM (unabhängig gemeinsam für Main-Spessart) eine Liste, die sich vor allem für den Raum Marktheidenfeld stark macht.

© Klaus Rüfer BR

Der scheidende Landrat Thomas Schiebel beobachtet die Wahl

19.22 Uhr: Stichwahl in Goldbach im Lkr. Aschaffenburg

In Goldbach (Lkr. Aschaffenburg) kommt es zur Stichwahl zwischen Oliver Binz (CSU) und Sandra Rußmann (FWG). Binz hat 33,7 %, Rußmann 36,4 % erzielt. Der Amtsinhaber Thomas Krimm (FWG) war nach 18 Jahren aus Altersgründen nicht mehr angetreten. Oliver Binz, wurde von der CSU nach langen intensiven Gesprächen festgelegt. Er ist 49 Jahre alt, Ingenieur für Verfahrens- und Anlagentechnik, leidenschaftlicher Läufer. Die FWG hatte bis 2014 die Mehrheit im Goldbacher Rat, Sandra Rußmann hat sich aus mehreren Optionen schließlich als Kandidatin durchgesetzt. Die Wahlbeteiligung lag bei 60,9 %.

19.10 Uhr: Enges Rennen zwischen Schuchardt und Heilig in Würzburg

In Würzburg werden wohl Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) und Martin Heilig (Grüne) den Sieg unter sich ausmachen. Unser Korrespondent Jochen Wobser berichtet.

© BR

Jochen Wobser live aus dem Würzburger Rathaus

19.03 Uhr: Arbeit der Wahlhelfer in Aschaffenburg läuft auf Hochtouren

Viele Helfer arbeiten heute Abend in den Rathäusern, damit die Ergebnisse so schnell wie möglich feststehen. Danke für den unermüdlichen Einsatz.

© Christiane Scherm BR

Auszählung der Stimmzettel im Aschaffenburger Rathaus

18.53 Uhr: Neuer Trend aus Schweinfurt

In Schweinfurt führt nach derzeitigem Trend Oberbürgermeister Sebastian Remelé (CSU). Er liegt bei 58,44 %. Marietta Eder (SPD) kommt aktuell auf 26,28 %. Holger Laschka (Grüne) auf 15,28%. Die Wahlbeteiligung liegt bei 42,36%. Mit diesem Ergebnis könnte Sebastian Remelé seinen Platz verteidigen.

18.52 Uhr: Erste Trends bei Oberbürgermeisterwahl in Würzburg

Auch bei der OB-Wahl in Würzburg gibt es einen ersten Trend. Demnach könnte sich eine Stichwahl zwischen Amtsinhaber Christian Schuchardt (CDU) und Martin Heilig von den Grünen abzeichnen.

CDU: Christian Schuchardt - 48,61 %

Grüne: Martin Heilig - 34,45 %

Freie Wähler/FWG: Volker Omert - 5,16 %

SPD: Kerstin Westphal - 5,00 %

Die Linke: Sebastian Roth - 4,51 %

ÖDP: Dagmar Dewald - 2,28 %

18.45 Uhr: Erste Trends aus Aschaffenburg und Schweinfurt

Aschaffenburg:

Oberbürgermeister

Grüne: Stefan Wagener - 15,26 %

FDP: Peter Kolb - 3,25 %

SPD: Jürgen Herzing - 48,32 %

CSU: Jessica Euler - 28,57 %

AfD: Falko Keller - 4,60 %

Schweinfurt:

Oberbürgermeister

CSU: Sebastian Remelé - 58,74 %

SPD: Marietta Eder - 26,22 %

Grüne: Holger Laschka - 15,05 %

Wahlbeteiligung - 31,88 %

18.40 Uhr: Die Spannung steigt im Aschaffenburger Rathaus

Im Aschaffenburger Rathaus laufen die letzten Vorbereitungen für die Live-Schalten unserer Kolleginnen am Untermain. Von dort melden sich Katrin Küx für das BR Fernsehen und Christiane Scherm für den Hörfunk.

© BR/Christiane Scherm

Letzte Vorbereitungen des BR im Aschaffenburger Rathaus.

18.25 Uhr: Gespanntes Warten im Würzburger Rathaus

Würzburg-Korrespondent Jochen Wobser wartet gespannt auf die ersten Ergebnisse aus den Stadtteilen. Die ersten Ergebnisse werden gegen 18.30 Uhr erwartet.

© Sascha Hack BR

Erste Schnellmeldung im Würzburger Rathaus erwartet

18.15 Uhr: Impressionen aus dem Landratsamt Main-Spessart

Aus dem Landratsamt in Karlstadt berichtet heute unser Kollege Klaus Rüfer. Gut ausgerüstet mit Laptop, Mikrofon und Desinfektionsmittel.

© Klaus Rüfer BR

Warten auf Ergebnisse im Landratsamt Main-Spessart in Karlstadt

18.03 Uhr: Die Wahllokale schließen

Die Wahllokale in Unterfranken sind jetzt geschlossen. Das Auszählen kann beginnen. Für unsere Kolleginnen und Kollegen beginnen jetzt die Live-Schalten für Fernsehen und Hörfunk. Unsere Korrespondenten Jochen Wobser und Carolin Hasenauer zum Beispiel melden sich live aus dem Würzburger Rathaus.

© BR/Carolin Hasenauer

Wahlabend im Würzburger Rathaus

17.51 Uhr: Landratswahlen in Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg

Auch die Landräte werden in Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg gewählt. Der Aschaffenburger Landrat Ulrich Reuter (CDU) tritt nicht mehr an. Die Nachfolge könnte etwa Alexander Legler (CSU) antreten. Er ist der bisherige Bürgermeister von Alzenau. Auch der parteilose Gewerkschafter Özcan Pancarci, den SPD und Grüne nominiert haben, ist nicht chancenlos. Außerdem bewerben sich Maili Wagner (Freie Wähler) und Max Bruder (FDP).

In Schweinfurt will Florian Töpper (SPD) für sechs weitere Jahre im Amt bleiben. Gegen ihn Kandidat Lothar Zachmann (CSU).

Im Landkreis Würzburg hört Landrat Eberhard Nuß (CSU) aus Altersgründen auf. Zur Wahl stehen: Thomas Eberth (CSU), der Bürgermeister der Kreisgemeinde Kürnach, sowie Karen Heußner (Grüne) und Christine Haupt-Kreutzer (SPD), die bisherigen Stellvertreter von Eberhard Nuß.

17.50 Uhr: Viele Briefwähler im Landkreis Main-Spessart

Auffällig viele Briefwähler gibt es bei den Kommunalwahlen 2020 im Landkreis Main-Spessart. Das bestätigt der stellvertretende Kreiswahlleiter Thomas Urlaub auf Nachfrage des BR. In der Kreisstadt Karlstadt sind über 50 Prozent Briefwähler gewesen, so viele wie noch nie. Bis um 15 Uhr konnten sich Wähler noch Briefwahlunterlagen abholen. Das haben in Karlstadt heute noch einmal etwa 15 Personen genutzt. Wegen den Einschränkungen zum Schutz vor dem Coronavirus haben sich noch einige Wahlhelfer kurzfristig abgemeldet. Sie konnten aber ersetzt werden, heißt es aus dem Rathaus in Karlstadt.

17.37 Uhr: Stadt Würzburg rechnet mit ersten Ergebnisse in einer Stunde

Noch wenige Minuten sind die Wahllokale in Unterfranken geöffnet. Dann beginnt die Auszählung der ersten Wahlbezirke. Allein in Würzburg sind es 112 Stück. Die Stadt Würzburg rechnet mit ersten Ergebnissen gegen 18.30 Uhr.

17.30 Uhr: Die Kontrahenten in der Rhön und den Haßbergen

Seit 2003 ist Thomas Habermann Landrat im Landkreis Rhön-Grabfeld. Dieses Mal gibt es drei Gegenkandidaten: Thorsten Raschert (SPD), Karl Schenk Graf von Stauffenberg (FDP) und Yatin Shah (Grüne).

Im Kurort Bad Kissingen gibt es drei Kandidaten für bei der Obürgermeisterwahl: Gerhard Schneider (CSU), Dirk Vogel (SPD) und Peter Eggen (AfD). Oberbürgermeister Kay Blankenburg (SPD) hört überraschen nach zwei Amtszeiten auf. Im Landratsamt will Thomas Bold (CSU) seinen Posten behaupten. Gegen ihn tritt die Bundestagsabgeordnete Manuela Rottmann (Grüne) an. Außerdem bewirbt sich Thomas Menz (SPD).

In den Haßbergen will Landrat Wilhelm Schneider (CSU) in eine weitere Amtszeit gehen. Gegen ihn kandidiert Wolfgang Bühl von der SPD.

17.20 Uhr: Die Kommunalwahlen 2020 im Landkreis Miltenberg und Main-Spessart

Thomas Schiebel (Freie Wähler) tritt nach zwölf Amtszeiten im Landkreis Main-Spessart nicht mehr an. Einen klaren Favoriten gibt es nicht. Fünf Kandidaten stellen sich zur Wahl: Vize-Landrätin Sabine Sitter (CSU), Christoph Vogel (Freie Wähler), Pamela Nembach (SPD), Christian Baier (Grüne) und Hubert Fröhlich (FDP).

Einen Zweikampf gibt es in Miltenberg. Landrat Jens Marco Scherf (Grüne) tritt erneut an. Als Gegenkandidaten hat die CSU den parteilosen Armin Bohnhoff aufgestellt.

17.15 Uhr: Kitzingen bekommt einen neuen Oberbürgermeister

In Kitzingen ist Landrätin Tamara Bischof (Freie Wähler) seit fast 20 Jahren im Amt. Zum zweiten Mal in dieser Zeit gibt es jetzt einen Gegenkandidaten. Bischofs Herausforderer ist Timo Markert von der CSU.

Einen Wechsel wird es definitiv an der Spitze des Kitzinger Rathauses geben. Nach zwei Amtszeiten hört Siegfried Müller von der Unabhängigen sozialen Wählergruppe (UsW) auf. Es gibt fünf Gegenkandidaten: Stefan Güntner für die CSU, Manfred Paul für die SPD, Uwe Pfeiffle für die Freien Wähler, Andrea Schmidt für die Grünen, Bianca Tröge für die ÖDP. Güntner kam vor sechs Jahren in die Stichwahl gegen Siegfried Müller.

17.00 Uhr: Herzlich willkommen zum BR24-Liveticker zur Kommunalwahl in Unterfranken

Wir begrüßen Sie zu unserem Liveticker anlässlich der Kommunalwahlen 2020 in Unterfranken. Bis 18 Uhr sind die Wahllokale noch geöffnet. Voraussichtlich ab 19 Uhr gehen die ersten Ergebnisse ein. Wir informieren Sie regelmäßig über die wichtigsten Entwicklungen.

In neun unterfränkischen Landkreisen stimmen die Bürgerinnen und Bürger ab. Seit acht Uhr sind die Wahllokale geöffnet. Und es wird spannend. Schon jetzt steht nämlich fest: In einigen Städten und Gemeinden wird es definitiv neue Bürgermeister geben. Die Amtsinhaber stellen sich dort nicht mehr zur Wahl Außerdem geht es bei den Kommunalwahlen 2020 um die Landratsposten, die Besetzung der Kreistage und Stadträte.

In Würzburg etwa will Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) weiter im Amt bleiben. CSU, FDP und Bürgerforum haben ihn nominiert. Gleich fünf Gegenkandidaten stellen sich zur Wahl: Martin Heilig (Grüne), Kerstin Westphal (SPD), Volker Omert (FWG), Sebastian Roth (Linke) und Dagmar Dewald (ÖDP). Eine Stichwahl ist nicht unwahrscheinlich, in Anbetracht des großen Bewerberfeldes. Die Stichwahl würde in zwei Wochen stattfinden: am 29. März 2020.

In Aschaffenburg stand Oberbürgermeister Klaus Herzog (SPD) seit 2000 an der Spitze der Stadt. Er darf aus Altersgründen nicht mehr antreten. Chancen auf den OB-Posten rechnen sich Herzogs bisherige Stellvertreter Jessica Euler (CSU) und Jürgen Herzing (SPD) aus, genauso wie Stefan Wagener (Grüne), Peter Kolb (FDP) und Falko Keller (AfD).

Im Schweinfurter Rathaus gibt es drei Anwärter auf den Chefsessel. Oberbürgermeister Sebastian Remelé stellt sich für eine dritte Amtszeit zur Wahl. Gegen ihn treten Holger Laschka (Grünen) und Marietta Eder (SPD) an.