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Linienbusverkehr für Region Amberg wechselt Betreiber | BR24

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Der Linienbusverkehr in der Stadt Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach wird ab sofort vom Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) gemanagt.

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    Linienbusverkehr für Region Amberg wechselt Betreiber

    Der Linienbusverkehr in der Stadt Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach wird ab sofort vom Verkehrsverbund Großraum Nürnberg gemanagt. Für Busfahrgäste in der Oberpfalz bedeutet das neue Tarife und neue Nummern für die Buslinien.

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    Von
    • Uli Scherr

    Für die Linienbusse, die in der Stadt Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach unterwegs sind, ist ab sofort der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) verantwortlich. Die Ausweitung des VGN-Gebietes auf die Region Amberg war im Dezember offiziell besiegelt worden. Bisher hatte der lokale Zweckverband ZNAS den Linienbusverkehr für die Region Amberg organisiert.

    Neue Tarife

    Die bisherigen Fahrkartenpreise sind zum 1. Januar an die Tarifstruktur des VGN angepasst worden. Insgesamt soll das Busfahren im Raum Amberg damit günstiger werden. Nur auf einzelnen Strecken werde es eine Verteuerung geben, teilte der ZNAS im Vorfeld mit.

    Ebenfalls neu ist die Nummerierung der Buslinien. Die bisher zweistelligen Liniennummern sind durch ein System mit dreistelligen Nummern abgelöst worden.

    Bayerns größter Verkehrsverbund

    Für den Schienennahverkehr im Raum Amberg haben übrigens bereits seit mehr als 20 Jahren die VGN-Tarife gegolten. Mit der Ausweitung auf das Linienbussystem ist der öffentliche Nahverkehr im Raum Amberg jetzt vollständig in das VGN-System integriert.

    Der VGN ist nach eigenen Angaben der gemessen an der Fläche größte Verkehrsverbund in Bayern. Das Verkehrsunternehmen transportiert pro Jahr fast 300 Millionen Fahrgäste in Franken und der Oberpfalz.

    Traum vom S-Bahn-Anschluss

    Stadt Amberg und Landkreis Amberg-Sulzbach gehören zur Metropolregion Nürnberg. Immer wieder wird auch eine Verlängerung der S-Bahn-Nürnberg nach Amberg diskutiert, zuletzt im vergangenen Jahr im Zusammenhang der letztlich gescheiterten Bewerbung Nürnbergs als europäische Kulturhauptstadt. Die Linie S1 der Nürnberger S-Bahn endet bisher im mittelfränkischen Hartmannshof. Die restliche, rund 30 Kilometer lange Bahnstrecke bis Amberg ist noch nicht elektrifiziert.

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