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Lindenberg soll ein neues Schwimmbad bekommen | BR24

© BR/Steffen Armbruster

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Lindenberg soll ein neues Schwimmbad bekommen

Das Schwimmbad in Lindenberg im Allgäu ist mittlerweile mehr als 40 Jahre alt. Für viele Einheimische ist es mit Kindheits-Erinnerungen verbunden: Sie haben hier Schwimmen gelernt. Nun soll ein neues Bad gebaut werden.

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In Lindenberg (Lkr. Lindau) soll das alte Schwimmbad geschlossen werden und dafür ein neues entstehen. Los geht es mit einem Flohmarkt: Dort sollen Badeliegen, Schwimmutensilien, Tische, Stühle und andere Dinge aus dem alten Hallenbad verkauft werden.

Nach dem Flohmarkt folgt der Abriss

Anschließend wird das Gebäude Stück für Stück demoliert. Bauarbeiter sollen erst mal alle technischen Anlagen abbauen, Fliesen werden rausgeschlagen, das gesamte Bad entkernt, und dann im Sommer wird es vollständig abgerissen.

Schon im Herbst startet dann der Neubau. Alles in allem rechnet die Stadt mit zwei Jahren Bauzeit. Geplant ist wieder ein 25-Meter-Becken für die Schwimmer, ein Nicht-Schwimmerbecken und ein Planschbecken für Kinder.

Keine Sauna fürs neue Bad

Eine Sauna wird es nicht mehr geben, lediglich ein Dampfbad. Es gebe einfach zu viel Sauna-Konkurrenz, sagt Lindenbergs Bürgermeister Ballerstedt: in Oberstaufen, Kempten und demnächst auch wieder in Lindau. Das sei also ein Punkt gewesen, an dem man sparen wollte.

Nicht Sparen wollten die Stadträte beim Energiekonzept: Das neue Hallenbad wird stark gedämmt, es bekommt eine Photovoltaik-Anlage, außerdem soll Erdwärme genutzt werden. Ziel seien ein möglichst geringer CO-2-Ausstoß und niedrige Heizkosten.

So will die Stadt das Schwimmbad finanzieren

Alles in allem soll der Neubau rund 13 Millionen Euro kosten. Finanzieren will das die Stadt durch eine Umsatzsteuer-Rückerstattung – das heißt: Von Kosten muss Lindenberg 11,5 Millionen Euro selbst aufbringen. Der Rest soll mit den üppigen Steuereinnahmen aus den vergangenen Jahren bezahlt werden.