Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Lieferungen unterschlagen: Haftstrafen für Paketdienstfahrer | BR24

© BR

Unter anderem wegen Unterschlagung hat das Amtsgericht Würzburg drei Männer zu Haftstrafen verurteilt. Zwei von ihnen haben als Fahrer eines Paketdienstes Lieferungen unterschlagen und wollten den Inhalt der Pakete verkaufen.

Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Lieferungen unterschlagen: Haftstrafen für Paketdienstfahrer

Unter anderem wegen Unterschlagung hat das Amtsgericht Würzburg drei Männer zu Haftstrafen verurteilt. Zwei von ihnen haben als Fahrer eines Paketdienstes Lieferungen unterschlagen und wollten den Inhalt der Pakete verkaufen.

Per Mail sharen
Teilen

Unterschlagung, Verstöße gegen das Post- und Fernmeldegeheimnis und Bandendiebstahl - so lauten die Vorwürfe gegen die drei Männer, die das Würzburger Amtsgericht am Montag verurteilt hat. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass zwei ehemalige Fahrer eines Paketdienstes im Landkreis Kitzingen Pakete unterschlagen haben.

Unterschlagene Pakete von Bohrmaschinen bis Zitzenklemmen

Zusammen mit dem Bruder einer der Männer haben die beiden 24-Jährigen geplant, den Inhalt der Pakete zu verkaufen. Zu den Lieferungen zählten mehrere Bohrmaschinen, Bohrschrauber, elektrische Zahnbürsten und Kleidung - aber auch Landwirtschaftsprodukte wie Euter-Intensivpflege und Zitzenklemmen.

Amtsgericht Würzburg verhängt Strafen ohne Bewährung

Laut Staatsanwaltschaft wollten die drei Männer die Produkte in ein Privatauto verladen und in ihrer rumänischen Heimat verkaufen. Das Urteil des Amtsgerichts Würzburg: Ein Jahr und zehn Monate, ein Jahr und acht Monate sowie ein Jahr und zwei Monate Freiheitsstrafe ohne Bewährung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.