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Bayern

LGL unterstützt Reihen-Tests in Schlachthöfen | BR24

© BR/Michael Reiner

Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

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    LGL unterstützt Reihen-Tests in Schlachthöfen

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unterstützt die Gesundheitsämter bei ihren Reihentestungen von Mitarbeitern auf Corona-Infektionen an rund 50 größeren Schlachthöfen. Diese sollen noch in diese Woche abgeschlossen sein.

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    Die zuständigen Gesundheitsämter beginnen mit Reihentestungen von Mitarbeitern auf Corona-Infektionen an rund 50 bayerischen Schlachthöfen. Das teilte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen auf BR-Anfrage mit. Die Tests sollen noch diese Woche abgeschlossen werden.

    Tests an großen Schlachthöfen

    Das LGL unterstützt die Reihenuntersuchungen im Rahmen der eigenen Laborkapazitäten. Getestet wird an großen Schlachtbetrieben, die pro Jahr mindestens 1.500 Rinder und Schweine, bzw. 225.000 Stück Geflügel verarbeiten, sowie im Bereich der Wildbearbeitung mindestens 13,4 Tonnen Wildfleisch erzeugen.

    Oft problematisch: Unterbringung von Schlachthof-Mitarbeitern

    Das Untersuchungsprogramm soll explizit im Hinblick auf den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter durchgeführt werden, Lebensmittel stellen nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand keine relevante Übertragungsquelle für SARS-CoV-2 dar. Hintergrund der Tests sind die gehäuften Infektionen von Schlachthof-Mitarbeitern zum Beispiel in Niederbayern. Diese sind häufig Mitarbeiter von Fremdfirmen, die in engen Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind und den Arbeitsweg gemeinsam absolvieren. Auch die hohe körperliche Arbeitsbelastung führt zu einem höheren Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus.