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Die LfA Hof ist für oberfränkische Unternehmen während der Coronakrise besonders wichtig.

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LfA-Förderbank in Hof: Wirtschaft in Zeiten von Corona stärken

Wegen der Corona-Pandemie sind die Leistungen der staatlichen Förderbank derzeit besonders gefragt. Das gilt auch für die Filiale der LfA Förderbank in Hof. Hier werden Millionen an Geldern bewegt – von einer Handvoll Mitarbeitern.

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Von
  • Lorenz Storch

Während der Coronakrise ist die Außenstelle der staatlichen Förderbank LfA in Hof umso wichtiger. Allein für oberfränkische Unternehmen hat die LfA seit März fast 70 Millionen Euro an Darlehen und Bürgschaften zugesagt. Bayernweit sind es inzwischen mehr als 760 Millionen Euro.

LfA in Hof eine der ersten Behördenverlagerungen

Die Filiale in Hof war eine der ersten konkreten Schritte in der jüngsten Welle von Behördenverlagerungen: Seit fünf Jahren existiert der sogenannte Förderstützpunkt der LfA in Hof – neben der Zentrale in München und der Repräsentanz Nordbayern in Nürnberg der dritte Standort des staatlichen Kreditinstituts.

Zwei neue Arbeitsplätze für die LfA in Hof

Es handelte sich dabei nicht um eine mächtige Behördenverlagerung mit vielen Menschen: Zehn Stellen der LfA für Hof hatte der damalige Finanz- und Heimatminister Markus Söder (CSU) 2015 angekündigt. Fünf Jahre später beschäftigt die LfA dort nach eigenen Angaben vier Menschen in Hof, zwei weitere arbeiten im dortigen Förderstützpunkt für die Agentur Invest in Bavaria. Bis kommendes Jahr sollen noch zwei weitere LfA-Stellen in Hof geschaffen werden.

Förderstützpunkt soll oberfränkischen Unternehmen helfen

Das zentrale Ziel der Außenstelle war laut LfA von Anfang an nicht in erster Linie eigene Arbeitsplätze zu verlagern, sondern die Unternehmen in Oberfranken zu unterstützen: "Damit sollen Arbeitsplätze vor Ort gefestigt, neue Arbeitsplätze geschaffen und so die Wirtschaft in der Region gestärkt werden."

Fast eine Milliarde an Krediten für Oberfranken

Die LfA unterstützt Unternehmen mit Krediten und Bürgschaften. Der LfA-Förderstützpunkt in Hof betreut Unternehmer und Gründer in Oberfranken und beantwortet telefonische Anfragen aus ganz Bayern. Die Bilanz nach fünf Jahren weist eindrucksvolle Zahlen aus: Von Hof aus wurden laut LfA mehr als 6.600 Gründer und Unternehmer beraten, 1.500 Firmen gefördert und Förderkrediten in Höhe von fast 930 Millionen Euro ausgereicht. So seien fast 2.500 neue Stellen geschaffen worden.

Hausbanken erledigen einen Großteil der Arbeit

Dass die LfA mit relativ wenig eigenem Personal schnell viele Millionen bewegen kann, liegt am so genannten Hausbankprinzip: Die staatliche Bank überlässt es stets den Hausbanken der geförderten Unternehmen, deren Kreditwürdigkeit und die ordnungsgemäße Verwendung der Staatshilfe zu überprüfen. Das bewähre sich auch jetzt in der Coronakrise, betont ein LfA-Sprecher. Die Bearbeitungszeit für LfA-Kredite an mittelständische Unternehmen betrage in der Regel nur wenige Tage.

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