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Grüne gegen Abholzung im Steigerwald: "Notfalls anketten"

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"Lex Steigerwald": Grüne wollen Rodungen verhindern

Die bayerischen Grünen fordern die Staatsregierung auf, den "Hohen Buchener Wald" im Steigerwald zu schützen und geplante Baumfällungen zu stoppen. Sollte dies nicht geschehen, würden sich Parteimitglieder auch an die Bäume ketten.

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Die bayerischen Grünen werfen der Staatsregierung vor, sich nicht an ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Schutz eines Landschaftsschutzgebietes im Steigerwald zu halten. Die Partei hat die bayerische Staatsregierung aufgefordert, das Urteil zum Schutz des Steigerwald-Bestandteils "Hoher Buchener Wald am Ebracher Forst" zu befolgen und den Wald in diesem Gebiet nicht zu bewirtschaften.

8.000 Bäume sollen gefällt werden

Die Grünen folgten damit auf ihrem Programmparteitag in Hirschaid einem Antrag der Forchheimer Bundestagsabgeordneten Lisa Badum. Mit dem Parteibeschluss fordern die Grünen überdies die Regierung von Oberfranken auf, den "Hohen Buchener Wald" unverzüglich "als nutzungsfreies Naturschutzgebiet" auszuweisen. Zudem müsse sofort die im Herbst geplante Rodung von 8.000 Bäumen in dem Waldgebiet zurückgenommen werden. Badum kündigte an, die Grünen würden Druck auf die Staatsregierung machen.

"Wenn es sein muss, auf nationaler und auf europäischer Ebene und wenn es sein muss, ketten wir uns auch an diesen Bäumen an." Bundestagsabgeordnete Lisa Badum (Grüne)