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Lerchenberg schmeißt als Intendant hin | BR24

© picture-alliance/dpa

Michael Lerchenberg

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    Lerchenberg schmeißt als Intendant hin

    Michael Lerchenberg, Intendant der Wunsiedler Luisenburg-Festspiele, beendet seinen Vertrag vorzeitig. Der Grund: fehlender Rückhalt in der Stadt.

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    Der Schauspieler und Regisseur hat heute erklärt, dass er die Festspiele bereits im Herbst 2017 verlässt. Schon im Juni war bekannt geworden, dass Lerchenberg seinen Vertrag nicht verlängert. Nun geht er noch ein Jahr früher als geplant.

    Fehlender Rückhalt

    Als Grund für den vorzeitigen Weggang gab Lerchenberg fehlenden Rückhalt in der lokalen Politik an. In einer Mitteilung griff er insbesondere den Wunsiedler Stadtrat und nicht namentlich genannte Politiker im Landkreis an. Die Luisenburg sei Teil der "Schmutzkampagnen" einer "Fundamentalopposition" im Stadtrat geworden, so Lerchenberg.

    "In der Summe fragt man sich dann schon, warum man sich hier eigentlich weiter so engagieren und aufarbeiten soll. Vor allem wenn man die Wertschätzung und den Respekt in dieser Stadt vermisst." Michael Lerchenberg, Intendant der Luisenburg Festspiele

    Hingegen dankte Lerchenberg Wunsiedels Bürgermeister, Karl-Willi Beck (CSU), ebenso wie der Regierung von Oberfranken und der bayerischen Staatsregierung, ohne deren Hilfe auf der Luisenburg "schon längst die Lichter ausgegangen" wären.

    Nachfolge ungewiss

    Lerchenberg steht seit 1980 als Schauspieler auf der Bühne der Luisenburg und übernahm 2003 die Intendanz. Er will sich 2017 mit dem Stück "Der Theatermacher" von Thomas Bernhard verabschieden. Wer ihm als Intendant folgen könnte, blieb zunächst offen.

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