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Leitungswasser in Donauwörth muss nicht mehr abgekocht werden | BR24

© BR/Tobias Chmura

Donauwörther müssen Leitungswasser nicht mehr abkochen

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Leitungswasser in Donauwörth muss nicht mehr abgekocht werden

Gute Nachricht für die Donauwörther: Sie müssen das Leitungswasser im Versorgungsgebiet der Stadtwerke nicht mehr abkochen. Das hat die Stadt mitgeteilt. Für die Donau-Ries-Klinik gilt die Entwarnung noch nicht.

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In der Mitteilung der Stadt Donauwörth heißt es, drei Probenserien in Folge seien keimfrei gewesen. Das war zuvor als Voraussetzung genannt worden, damit die sogenannte Abkochanordnung aufgehoben werden kann, was nun geschehen ist.

Knapp 6.000 Haushalte waren betroffen

In weiten Teilen Donauwörths und dem Tapfheimer Ortsteil Rettingen war die Bevölkerung seit Montag vergangener Woche aufgerufen, das Leitungswasser abzukochen. Betroffen waren knapp 6.000 Haushalte. Der Grund war der Nachweis coliformer Keime und erhöhte Trübungswerte im Wasser. Die Ursache dafür ist weiter unklar.

Klinik muss Wasser weiterhin chloren

In der Donau-Ries-Klinik wird das Wasser weiterhin gechlort. Laut Stadt ist das so lange nötig, bis ein Nachweis der ausreichenden Desinfektion vorliegt. Es bestehe die Gefahr, dass sich Keime im internen Wassernetz des Krankenhauses angesiedelt haben.