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Bildrechte: dpa-Zentralbild/Robert Michael

Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Gemeinde Geratskirchen im Kreis Rottal-Inn ist ein toter Mann gefunden worden. Eine Nachbarin hatte den 39-Jährigen in dessen Büro entdeckt. Die Polizei vermutet ein Verbrechen.

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Leichenfund auf Bauernhof: Polizei vermutet Verbrechen

Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Gemeinde Geratskirchen im Kreis Rottal-Inn ist ein toter Mann gefunden worden. Eine Nachbarin hatte den 39-Jährigen in dessen Büro entdeckt. Die Polizei vermutet ein Verbrechen.

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Von
  • Kathrin Unverdorben
  • BR24 Redaktion
  • Christina Schmitt
  • Astrid Dachs

In einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Gemeinde Geratskirchen im Landkreis Rottal-Inn ist eine Leiche gefunden worden. Es handelt sich dabei um einen 39 Jahre alten Mann. Die Polizei schließt ein Tötungsdelikt nicht aus.

Kripo ermittelt vor Ort

Eine 48-jährige Nachbarin hatte den Mann am Donnerstag gegen halb sieben Uhr morgens in dessen Büro entdeckt, so ein Polizeisprecher auf BR-Anfrage. Wie er ums Leben gekommen ist sowie die Tatumstände sind noch unklar. Die Kriminalpolizei Passau ermittelt. Auch die Staatsanwaltschaft Landshut wurde eingeschaltet.

Mit Unterstützung des Instituts für Rechtsmedizin aus München wurden Spuren am Auffindeort gesichert. Zur genauen Klärung der Todesursache war am Freitag eine Obduktion des Leichnams angesetzt. Diese bestätigte ein Tötungsdelikt. Laut Obduktion war die Schussverletzung im Kopfbereich verantwortlich für den Tod des 39-Jährigen.

Fahndung mit Hubschrauber

Bis zum frühen Nachmittag hatte ein Polizeihubschrauber das Gebiet um das landwirtschaftlichen Anwesen in Geratskirchen nach einem möglichen Tatverdächtigen abgesucht. Mittlerweile aber ist der Großeinsatz beendet, wie das Polizeipräsidium Niederbayern dem BR auf Anfrage mitteilt.

Aus den bisher durchgeführten Vernehmungen sowie den Fahndungs- und Durchsuchungsmaßnahmen mit zahlreichen Einsatzkräften ergab sich bislang kein hinreichender Tatverdacht, heißt es von der Polizei. Die Kriminalpolizei Passau hat eine Ermittlungsgruppe eingerichtet, die kriminalpolizeilichen Ermittlungen laufen weiterhin.

Beweismittel gefunden

Inzwischen haben am Donnerstag (29.07.) rund 100 Einsatzkräfte im Auftrag der Kriminalpolizei Passau und der Staatsanwaltschaft Landshut abermals die Umgebung rund um den Fundort, nach Beweismitteln abgesucht. Unterstützt wurden sie von der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Die Ermittler suchten dabei mehrere Gebäude sowie angrenzende Wiesen-, Freiflächen und Waldstücke ab.

Laut Polizei wurden einige Beweismittel gefunden. Sie werden nun weiter untersucht. Die nächsten Ermittlungsschritte sind nun zum einen eine genaue Rekonstruktion des Geschehens am Morgen des 22. Juli. Außerdem versuchen Fachkräfte der Rechtsmedizin und des Bayerischen Landeskriminalamts, weitere Spuren am Fundort zu sichern.

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