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Befristungen bei Lehrern sollen wegfallen
© dpa-Bildfunk/ Foto: Mohssen Assanimoghaddam

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Regina Kirschner
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Befristungen bei Lehrern sollen wegfallen

Die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes, Simone Fleischmann, begrüßt die Ankündigung von Ministerpräsident Markus Söder, dass es keine befristeten Verträge für Lehrer mehr geben soll.

"Wir können in Zeiten des Lehrermangels gerade im Grund-, Mittel- und Förderschulbereich keinesfalls nach außen darstellen, dass du dann in den Sommerferien arbeitslos bist." Simone Fleischmann

Es sei ganz wichtig, an dem Versprechen des jetzigen Ministerpräsidenten festzuhalten. Der Verband lehnt es grundsätzlich ab, Lehrer nur anzustellen und möchte alle verbeamten. Die Opposition im Landtag hatte immer wieder gefordert, die Situation für angestellte Lehrer zu verbessern und sie nicht mehr in den Sommerferien auszustellen. Erst Mitte Juli hatte die CSU entsprechende Anträge der Opposition im Landtag abgelehnt.

Ende August lenkte das Kultusministerium dann ein und kündigte an, Lehrerinnen und Lehrer, die lange Zeit befristete Verträge hatten und sich bewährt haben, die Möglichkeit einer Verbeamtung anzubieten. Der Freistaat wolle voraussichtlich zum Schuljahr 2019/20 eine Sondermaßnahme auf den Weg bringen, hieß es. Die Finanzierungsfrage und einige Details blieben allerdings offen. Gestern Abend versprach nun Söder in der BR-Wahlarena das Thema anzugehen.

Fleischmann fordert weiter Aufstockung bei Lehrer-Stellen

Dem hält die Präsidentin des Bayerischen Lehrerverbands entgegen, dass gleichzeitig viele Lehrer in Rente, Mutterschutz oder Teilzeit gingen. Da muss man entsprechend aufstocken, fordert Fleischmann. Außerdem seien die Herausforderungen für Schulen gestiegen etwa durch Digitalisierung, die Ganztagsschule, die Integration und die Inklusion.