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Lebhafter Reiseverkehr - aber kein Chaos auf den Autobahnen | BR24

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Mitte Juli: 14 der 16 Bundesländer sind in den Ferien. Nur Bayern und Baden-Württemberger warten noch darauf. An diesem Samstag herrschte nach Einschätzung der BR-Verkehrsredaktion lebhafter, aber kein außergewöhnlicher Reiseverkehr in Bayern.

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Lebhafter Reiseverkehr - aber kein Chaos auf den Autobahnen

Mitte Juli: 14 der 16 Bundesländer sind in den Ferien. Nur Bayern und Baden-Württemberger warten noch darauf. An diesem Samstag herrschte nach Einschätzung der BR-Verkehrsredaktion lebhafter, aber kein außergewöhnlicher Reiseverkehr in Bayern.

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Bis etwa 15 Uhr hielten sich am Samstag die Meldungen über Staus und Behinderungen auf hohem Stand: Unfälle, Baustellen, liegengebliebene Fahrzeuge - das waren die Ursachen für die Probleme auf den beliebten Reiserouten.

Auf der A8 etwa von München Richtung Salzburg floss der Verkehr zwischen dem Irschenberg und Bad Reichenhall nur zäh - auf der gesamten rund 80 Kilometer langen Strecke. Wer dort unterwegs war, brauchte viel Geduld - selbst ohne außergewöhnliche Pannen oder Probleme.

Stabiler Stau bei Greding

Ähnlich die Lage auf der A9 bei Greding. Hier sind es die Arbeiten am Straßenbelag, die für einen Engpass sorgen. Auf elf Kilometer haben sich die Fahrzeuge am Mittag gestaut - und der Stau löste sich nur langsam auf: Eine Stunde später waren es immer noch neun Kilometer.

Wer auf der A7 Richtung Österreich unterwegs war, blieb spätestens am Grenztunnel Füssen stehen. Um den Andrang besser beherrschen zu können, wurden die Autos dort nur blockweise abgefertigt. "Business as usual" registrierte die Verkehrsredaktion auch auf der A95 Richtung Garmisch-Partenkirchen: Probleme vor allem am Autobahnende in Eschenlohe.

Auch wenn die Hälfte des Wochenendes damit gut überstanden ist - am Sonntag gelten immer noch die gleichen Hinweise und Tipps für Urlauber. Und auch der Verkehr in Richtung Norden dürfte wieder lebhaft sein, denn: Die Hälfte der Bundesländer hat schon Ferien-Halbzeit. Auch Urlauber aus Skandinavien sind teilweise schon wieder auf dem Rückweg.

Tirol und Salzburg bleiben bei Sperrung der Ausweichrouten

In Österreich müssen Reisende an allen Sommerferien-Wochenenden mit zusätzlichen Problemen rechnen. Die Bundesländer Tirol und Salzburg bleiben bei ihrer Linie zum Schutz der kleinen Gemeinden am Rande der großen Transitstrecken: Die Ausweichrouten entlang der Tauern-, Brenner- und Inntalautobahn sind an den Wochenenden für den Reiseverkehr gesperrt. Nur wer ein klares Reiseziel in Österreich entlang der genannten Strecken hat, darf die Autobahn verlassen.

Am Samstag allerdings gab es wohl auch wenig Grund, von der Autobahn abzufahren: Selbst um die Mittagszeit floss der Verkehr zum Beispiel am Grenzübergang Kufstein-Kiefersfelden ohne Stau - auch auf der Autobahn.