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"Lebensmittel Rettung Ansbach": Verteilen statt entsorgen | BR24

© BR-Studio Franken/Laura Grun

Ehrenamtliche bei der Vorstellung der Aktion "Lebensmittel Rettung Ansbach"

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    "Lebensmittel Rettung Ansbach": Verteilen statt entsorgen

    Jeden Tag landen genießbare Lebensmittel auf dem Müll. Das Projekt "Lebensmittel Rettung Ansbach" will das ändern. An einer Verteilstation in der Stadt können kostenlos Obst, Gemüse und Backwaren abgeholt werden.

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    Ziel der "Lebensmittel Rettung Ansbach" sei es, die Unmengen von Lebensmitteln, die täglich weggeworfen werden, zu reduzieren, sagt Projekt-Koordinatorin Andrea Greul bei der Vorstellung des Projekts. Deshalb wird vor einem Laden in der Altstadt eine Verteilstation für Lebensmittel in Betrieb genommen. Startschuss ist am kommenden Mittwoch (13.02.19) um 15.00 Uhr vor dem Laden von Ansbach Umgedacht e.V. in der Kronenstraße. Dort können künftig jeden Mittwoch zwischen 14.00 und 18.30 Uhr kostenlos Lebensmittel abgeholt werden.

    Obst, Gemüse und Backwaren als Testobjekte

    Unterstützt wird das Projekt bisher von drei Händlern des Ansbacher Wochenmarkts, einer Bäckerei und künftig auch von einer Supermarktkette. "Zunächst sollen Obst, Gemüse und Backwaren an der Verteilstation angeboten werden, um zu testen, wie das Angebot bei den Ansbacher Bürgern ankommt", sagt Koordinatorin Greul.

    Ins Leben gerufen wurde das Projekt "Lebensmittel Rettung Ansbach" von Koordinatorin Andrea Greul zusammen mit dem Verein Ansbach Umgedacht e.V. und "RESPECT", das sich selbst als Kulturprogramm für Umweltschutz, Klimawandel und gesellschaftliche Verantwortung bezeichnet und unter anderem von der Stadt Ansbach betrieben wird. Wer sich für das Projekt engagieren möchte, kann sich bei "RESPECT" melden.