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Lebensgefahr: Frauen brechen bei Bad Bayersoien ins Eis ein | BR24

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Vier Frauen mittleren Alters haben sich am Mittag leichtsinnig in Lebensgefahr gebracht. Trotz Betretungsverbots gingen die vier auf den zugefroren Soier See bei Bad Bayersoien und brachen ein.

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Lebensgefahr: Frauen brechen bei Bad Bayersoien ins Eis ein

Vier Frauen mittleren Alters haben sich heute Mittag leichtsinnig in Lebensgefahr gebracht. Trotz Betretungsverbots gingen die vier auf dem zugefrorenen Bayersoiener See und brachen ein.

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Das Eis auf den bayerischen Seen ist zu dünn, um es zu betreten. Selbst wenn es an der Oberfläche gefroren ist, gilt vielerorts ein Betretungsverbot, so auch für den See bei Bad Bayersoien im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Vier Frauen haben sich gegen Mittag auf den zugefrorenen Soier See begeben, der mit einer dünnen Eisschicht überzogen ist. Und das, obwohl rings um den See Schilder stehen, die darauf hinweisen, dass das Betreten der Eisfläche aus Sicherheitsgründen verboten ist.

Frauen landen im eiskalten Wasser

Die vier Frauen - alle Mitte 40 - aus der Umgebung von Bad Bayersoien übersahen oder ignorierten die Schilder und wollten den See überqueren. Doch bereits nach 80 Metern brachen sie ein und landeten im eiskalten Wasser. Aus eigener Kraft konnten sie sich nicht befreien.

Auch Retter bricht ins Eis ein

Ein Mann am Ufer hörte die Rufe der eingebrochenen Frauen. Er organisierte eine Eisleiter und versuchte zu den Frauen zu kommen, doch auch er brach ein bevor er die Frauen erreichte. Trotzdem konnten sich die vier Frauen mit Hilfe der Leiter selbst befreien. Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst versorgten die unter Schock stehenden Frauen.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor dem Betreten von Eisflächen - vielerorts herrscht durch den ständigen Temperaturwechsel von Minus zu Plusgraden erhebliche Gefahr.