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LBV: Naturfreunde sollen Seeadler melden | BR24

© Gabriel Wirth/BR

Langsam kehrt der Seeadler, einer der größten Greifvögel Mitteleuropas, wieder nach Bayern zurück. Um einen genaueren Überblick über die Seeadler-Population zu bekommen, bittet der Landesbund für Vogelschutz (LBV) Naturfreunde um Mithilfe.

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LBV: Naturfreunde sollen Seeadler melden

Langsam kehrt der Seeadler, einer der größten Greifvögel Mitteleuropas, wieder nach Bayern zurück. Um einen genaueren Überblick über die Seeadler-Population zu bekommen, bittet der Landesbund für Vogelschutz (LBV) Naturfreunde um Mithilfe.

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Immer häufiger sind am bayerischen Himmel wieder Seeadler zu sehen und derzeit ganz besonders gut, denn die majestätischen Greifvögel sind auf der Balz. Deshalb sei nun die richtige Zeit, um die Vögel zu zählen und zu melden, so der Landesbund für Vogelschutz LBV mit Sitz in Hilpoltstein.

LBV will sich Überblick verschaffen

Laut Vogelschützer konnten im vergangenen Jahr 16 bayerische Seeadlerpaare ihren Nachwuchs aufziehen. Um sich nun einen genaueren Überblick über die Seeadler-Population zu machen, bittet der LBV Sichtungen der imposanten Vögel mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,5 Metern zu melden. Die besten Chancen, die Greifvögel zu beobachten, gebe es an den Gewässern Nordbayerns, vor allem in der Oberpfalz und in Teilen Frankens. Einige der derzeit 23 bekannten bayerischen Seeadler-Reviere liegen auch südlich der Donau in Ober- und Niederbayern.

Beobachtungen per Mail an den LBV

Beobachtungen der Tiere können unter Angabe von Datum, Ort und Dauer der Sichtung an den LBV unter adlermeldung@lbv.de geschickt werden. Auch Anzahl und mögliche erkennbare Merkmale wie eine auffällige Färbung an Kopf oder Brust am Vogel seien für die Naturschützer hilfreich.

Charakteristika des Seeadlers

"Um einen ausgewachsenen Seeadler von anderen Greifvögeln zu unterscheiden, sind - neben seiner Größe - der eindrucksvolle gelbe Schnabel, der helle Kopf und der weiße Schwanz gute Erkennungsmerkmale", so Miriam Hansbauer, Leiterin des LBV-Artenschutzreferates. Im Flug könne man bei einem Seeadler auch die gefingerten Flügelspitzen sowie den kurzen keilförmigen Schwanz und den relativ langen Hals erkennen.

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