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© dpa/Angelika Warmuth

Immer mehr Skipisten sind wieder befahrbar.

In höheren Lagen des Allgäus, des Werdenfels und der Berchtesgadener Alpen herrscht noch eine erhebliche Lawinengefahr - aber sie geht zurück und liegt derzeit bei Stufe 3 in Hochlagen, beziehungsweise bei Stufe 2, was eine mäßige Gefahr bedeutet. Auf Skitouren und Abfahrten abseits der freigegebenen Pisten sollten Wintersportler also weiterhin vorsichtig sein.

Lifte und Bergbahnen in Betrieb

Das Skigebiet Sudelfeld ist heute besser erreichbar: Die Zufahrt über Brannenburg und Oberaudorf ist wieder passierbar. Auch die Skigebiete Oberstdorf/Kleinwalsertal, Balderschwang und Bad Hindelang/Oberjoch sind geöffnet.

Am Spitzingsee sind alle Lifte und Bahnen in Betrieb, der Nachtlauf findet allerdings erst ab dem 24. Januar statt.

Ausflüger: Im Voraus beim Skigebiet erkundigen

Im Bayerischen Wald am Großen Arber sind ab 19. Januar wieder die großen Lifte und Bergbahnen in Betrieb. Einzelne Lifte sind bereits seit 18. Januar wieder geöffnet.

In jedem Fall sollten Skiausflügler sich im Voraus erkundigen, ob die gewünschte Bahn im entsprechenden Gebiet auch wirklich fährt und wie sie dort hinkommen.

Züge rollen wieder durchs Oberland

Auch auf den Schienen geht es wieder voran: Die Verkehrsunternehmen wie die Bayerische Oberlandbahn sind momentan dabei, sämtliche Lokomotiven dorthin zu bringen, wo sie jetzt gebraucht werden. So waren vier Fahrzeuge der BOB in Bayrischzell bis heute eingeschneit. Deshalb gab es auch auf den freien Strecken nach Holzkirchen bzw. München Zugausfälle und einen Pendelverkehr. Mit Schneefräsen und schwerem Gerät wird dafür gearbeitet, dass am Abend auch der Abschnitt Schliersee - Bayrischzell in Betrieb geht.

Kleinere Einschränkungen bleiben bestehen

Die Verbindung Garmisch - Mittenwald besteht ebenfalls wieder. Wegen Lawinengefahr ist die weitere Strecke über Scharnitz nach Seefeld in Tirol allerdings noch geschlossen.

Die Gleise im Allgäu sind ebenfalls wieder frei, wenn auch zunächst nur bis Pfronten/Steinach. Die Verbindung weiter nach Österreich wird dieses Wochenende nicht mehr frei werden. Gründe sind die Lawinengefahr in der Gegend und dass auf österreichischer Seite noch zu viel Schnee auf Schienen und Weichen liegt, der so schnell nicht weg kommt. Umgestürzte Bäume blockieren die Strecke.

Nur noch ein Bruchteil der Strecken gesperrt

Die letzte fehlende Verbindung im Bayerischen Wald von Zwiesel nach Bayerisch Eisenstein will die Bahn am frühen Abend für den Verkehr freigeben. Ab Morgen fährt die Waldbahn dann wieder.

Waren es zu Wochenbeginn bis zu 400 Kilometer Bahnlinie, die in Bayern gesperrt waren, sind es jetzt nur rund 20, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn.