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Lawinenabgang im Zugspitzgebiet: Kein Hinweis auf Verschüttete | BR24

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Bildrechte: Martin Breitkopf/Twitter

Nach einem Lawinenabgang heute Nachmittag oberhalb vom Eibsee im Gebiet vom Riffelriss hat die Einsatzleitung die großangelegte Suche eingestellt. Werder aus der Luft noch am Boden konnten Hinweise auf verschüttet Menschen gefunden werden.

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Lawinenabgang im Zugspitzgebiet: Kein Hinweis auf Verschüttete

Im Zugspitzgebiet ist am Samstagnachmittag oberhalb vom Eibsee eine Lawine abgegangen. Zahlreiche Einsatzkräfte wurden alarmiert und suchten nach Verschütteten. Einige Skitourengeher in dem betroffenen Bereich hatten offenbar Glück.

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Von
  • Martin Breitkopf

Nach einem Lawinenabgang am Samstagnachmittag oberhalb des Eibsees im Gebiet vom Riffelriss hat die Einsatzleitung die großangelegte Suche bald eingestellt. Weder aus der Luft noch am Boden konnten Hinweise auf verschüttete Menschen gefunden werden.

Augenzeuge hatte Skitourengeher gesehen

Ein Augenzeuge hatte gesehen, dass sich drei Skitourengeher im Bereich des Lawinenabgangs befanden. Anscheinend hatten die Skitourengeher großes Glück und wurden von der Lawine nicht erfasst. Die Einsatzkräfte haben Spuren gefunden, die aus dem Bereich führen. Nachdem weder die Hunde noch die Suchtrupps aus der Luft weitere Spuren entdeckt haben, die in den Lawinenkegel führen, wurde der Einsatz beendet.

Drei Hubschrauber im Einsatz

Neben zahlreichen Kräften von Bergwacht, Feuerwehr, BRK und Alpinpolizei waren auch drei Hubschrauber im Einsatz. Die Lawinengefahr bleibt aber weiter hochbrisant. Der bayerische Lawinenwarndienst spricht von großer Lawinengefahr-durch die großen Mengen Neuschnee.

Große Lawinengefahr

Für die Werdenfelser, Ammergauer und Allgäuer Alpen wurde im Bereich über 1.600 Meter Lawinenwarnstufe 4, die zweithöchste Warnstufe ausgegeben. Durch die Sonneneinstrahlung könnten sich an Steilhängen jederzeit Lockerschneelawinen oder Schneebretter lösen. Vorsorglich hatte der Markt Garmisch-Partenkirchen bereits am Freitag alle Wanderwege in die Berge gesperrt - nicht nur wegen der großen Lawinengefahr sondern aus Sorge vor Schneebruch.

Bäume drohen zusammenzubrechen

Nachdem es vielerorts weit mehr als einen halben Meter Schnee gegeben hat und viele Bäume mit einer dicken Schneeschicht überzogen sind, sind zahlreiche Bäume unter der Last zusammengebrochen. Bürgermeisterin Elisabeth Koch appellierte an die Bürger zu Hause zu bleiben, denn schon ein kleiner Ast der aus der Höhe herunterfällt, konnte schon zu tödlichen Verletzungen führen. Für Sonntag sind weitere Schneefälle vorhergesagt, deshalb wird sich die angespannte Lage in der Alpenregion fortsetzen.

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