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Lawinenabgang am Laber – Wanderer mit viel Glück | BR24

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Bei einem Lawinenabgang auf dem Laber bei Oberammergau sind am Sonntagmittag mehrere Wanderer von den Schneemassen mitgerissen worden. Sie konnten sich selbst befreien. Die Polizei warnt vor weiteren Lawinenabgängen.

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Lawinenabgang am Laber – Wanderer mit viel Glück

Bei einem Lawinenabgang auf dem Laber bei Oberammergau sind am Sonntagmittag mehrere Wanderer von den Schneemassen mitgerissen worden. Sie konnten sich selbst befreien. Die Polizei warnt vor weiteren Lawinenabgängen.

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Zwischen Laber und Ettaler Manndl hatte sich Altschnee gelöst. Eine sogenannte Gleitschneelawine riss die Wanderer mit. Die Verschütteten, nach inoffiziellen Angaben eine vierköpfige Familie, konnten sich aber selbst befreien.

Bergwacht und Hubschrauber im Einsatz

Weil zunächst nicht klar war, ob die Lawine noch weitere Personen verschüttet hatte, waren Rettungskräfte der Bergwacht und auch Hubschrauber im Einsatz. Die Einsatzkräfte konnten aber schnell Entwarnung geben.

Polizei warnt vor weiteren Lawinenabgängen

Ein Polizeisprecher der Alpinen Einsatzgruppe warnt vor weiteren Lawinenabgängen: Durch die hohen Temperaturen werde der Schnee vor allem in den Nachmittagsstunden feucht und könne so vor allem auf Grashängen abrutschen. Solche Gleitschneelawinen seien unberechenbar.

In Höhenlagen immer noch viel Schnee

In Höhenlagen über 1.500 Meter liegt derzeit noch viel Schnee, vor allem auf der Nordseite und in Schattenbereichen. Auf der Zugspitze werden aktuell über sechs Meter Schnee gemessen.