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Lauge bei Franken Bräu: Untersuchungsergebnisse nächste Woche | BR24

© picture alliance/Nicolas Armer/dpa

Bierkästen von Franken Bräu

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    Lauge bei Franken Bräu: Untersuchungsergebnisse nächste Woche

    Nach der erneuten Rückrufaktion bei Franken Bräu aus Mitwitz im Landkreis Kronach ist immer noch unklar, ob die in einer Flasche entdeckte Lauge tatsächlich aus der Brauerei stammt. Erst nächste Woche soll Gewissheit bestehen.

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    Erste amtliche Untersuchungen haben bestätigt, dass sich in der verdächtigen Flasche Natronlauge aus einer Flaschenwaschmaschine befand. Die Untersuchungen, ob die Lauge mit der von der Brauerei verwendeten Reinigungslauge übereinstimmt, laufen aktuell noch, sagte ein Pressesprecher des Landratsamtes Kronach dem BR. In der vergangenen Woche hatte ein Verbraucher eine Flasche Pils mit dem Haltbarkeitsdatum 06.05.2020 bei der Stadt Hof abgegeben, weil der Inhalt der Flasche nach Lauge roch.

    Brauerei-Chef vermutet Sabotage

    Bereits Ende August hatte die Brauerei 30.000 Flaschen Pils zurückgerufen, weil sich in einer im Landkreis Forchheim abgegebenen Flasche Natronlauge befand. Damalige Untersuchungen kamen zu dem Schluss, dass die Lauge nicht mit der verwendeten Lauge der Brauerei übereinstimmte. Der Geschäftsführer, Rainer Mohr, erstattete daraufhin Anzeige. Er sagte dem BR, er vermute eine Manipulation oder Sabotage. Die Maschinen der Brauerei seien gemeinsam mit dem Landratsamt überprüft worden. Die täglichen Test-Flaschen seien alle unauffällig, so Mohr.

    Staatsanwaltschaft prüft den Vorgang

    Inzwischen sind die Akten zum ersten Laugen-Fund bei der Staatsanwaltschaft Coburg eingegangen, bestätigte ein Sprecher dem BR. Dort werde nun geprüft, ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werde. Die Anzeige des Franken Bräu Geschäftsführers ist derweil noch nicht bei der Staatsanwaltschaft eingegangen. Der zweite Fall aus der vergangenen Woche werde vermutlich perspektivisch mit in die Ermittlungen einfließen, so der Sprecher weiter.