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Uni Würzburg erforscht chronische Langzeitschäden durch Covid-19 | BR24

© pa/dpa/Daniel Karmann

Uni Würzburg erforscht chronische Langzeitschäden durch Covid-19

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    Uni Würzburg erforscht chronische Langzeitschäden durch Covid-19

    Immer häufiger wird im Zusammenhang mit Corona-Infektionen von sogenannten Langzeitfolgen berichtet. Ein Team von Wissenschaftlern aus Universitätsklinikum und Universität Würzburg erforscht nun deren chronische Langzeitschäden.

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    Von
    • Wolfram Hanke

    Forscher der Universität Würzburg wollen mehr über die Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung wissen. Solche Corona-Erkrankungen betreffen hauptsächlich Atemwege und Lunge. Das Virus SARS-CoV-2 kann aber auch andere Organe schwer schädigen und bei einem Teil der Infizierten zu chronischen Folgeschäden führen. Um derartige Auswirkungen einer Infektion zuverlässig zu messen und zukünftig besser zu behandeln, wurde das Forschungsprojekt Covidom ins Leben gerufen.

    Standorte: Berlin, Kiel und Würzburg

    Zur Erforschung von "Folgemorbidität von SARS-CoV-2-Infektionen – Auswirkungen auf Gesundheitszustand und Lebensqualität" richtet das Projekt an den Standorten Berlin, Kiel und Würzburg derzeit Studienzentren ein. Hier werden Personen, die vor einigen Monaten mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert waren, untersucht. Das Forschungsteam von Universitätsklinikum und Universität Würzburg wird mögliche Langzeitschäden nach einer Covid-19-Akuterkrankung untersuchen. Anhand der Ergebnisse sollen repräsentative Abschätzungen für die Studienregion Unterfranken möglich sein.

    Befragung von Corona-Patienten

    Ziel der Studie ist es, die Art und Häufigkeit von Folgeerkrankungen nach einer SARS-CoV-2-Infektion festzustellen. Auch die Symptome, deren Dauer und deren mögliche Langzeitschäden – selbst im Falle eines nur leichten Krankheitsverlaufs – sind von Interesse. Dafür werden die Würzburger Studienteilnehmer zu ihrem Krankheitsverlauf befragt und zu einer Untersuchung in das Studienzentrum des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz (DZHI) und des Instituts für Klinische Epidemiologie und Biometrie (IKE-B) der Uni Würzburg eingeladen.

    Umfangreiche Untersuchungen

    "Im Studienzentrum findet ein ausführlicher Gesundheitscheck mit umfangreichen Untersuchungen zu Herz- und Lungenfunktion statt, außerdem werden neurologische Funktionen und Blutproben analysiert", sagt Professor Peter Heuschmann vom Würzburger Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie. Die Ergebnisse der Studie über mögliche Schäden sollen nicht nur dem Gesundheitssystem in Bayern und darüber hinaus zugutekommen, sondern auch den einzelnen Patienten.

    Breite Unterstützung aus der Politik

    Diese erhalten die Ergebnisse der umfangreichen Untersuchungen und ein ärztliches Abschlussgespräch, das sie über mögliche Langzeitfolgen informiert. Das Projekt wird unterstützt durch die Regierung von Unterfranken, das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sowie durch die Gesundheitsämter, Landräte und Oberbürgermeister von Würzburg und Schweinfurt.

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