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"Lange Nacht der Wissenschaften" trotzt finanziellen Problemen | BR24

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Die Lange Nacht der Wissenschaften 2019 hat ein Defizit von 68.000 Euro eingefahren. Der Grund: ausbleibende Sponsorengelder. Trotzdem soll die Aktion 2021 stattfinden. Im Oktober haben 30.000 Menschen Forschungseinrichtungen in der Region besucht.

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"Lange Nacht der Wissenschaften" trotzt finanziellen Problemen

Die "Lange Nacht der Wissenschaften" rund um Nürnberg soll es auch 2021 wieder geben – trotz finanzieller Probleme. Wie die Veranstalter mitteilten, wurde dieses Jahr ein Verlust von 68.000 Euro verzeichnet - bei einem Gesamtvolumen von 680.000 Euro.

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Grund für die finanzielle Schieflage der "Langen Nacht der Wissenschaften" sei, dass einige Sponsoren sich zurückgezogen hätten oder in Zukunft ihr Engagement reduzieren wollen, teilten die Veranstalter im Rahmen einer Pressekonferenz mit. Dennoch steht der Termin für 2021 bereits fest: die "Lange Nacht der Wissenschaften" soll übernächstes Jahr am 23. Oktober stattfinden.

Erfolgreichste Veranstaltung ihrer Art in Deutschland

Die Veranstaltung solle auf jeden Fall fortgeführt werden, erklärten der Präsident der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Joachim Hornegger, und der Präsident der Technischen Hochschule Nürnberg, Michael Braun. Schließlich sei sie im Hinblick auf die Publikumswirksamkeit die erfolgreichste ihrer Art in Deutschland. Zur "Langen Nacht der Wissenschaften" am 19. Oktober kamen in Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach in diesem Jahr 31.000 Besucher. Selbst in Berlin wurden bei einer vergleichbaren Veranstaltung zuletzt nur 26.000 Besucher registriert.

Als Beispiel für den Erfolg wurde aber nicht nur die Zahl der Besucher genannt, sondern auch deren Zufriedenheit. So bewerteten rund 86 Prozent der befragten Besucher die Qualität des Programms als sehr gut oder gut.

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Die "Lange Nacht der Wissenschaften" rund um Nürnberg soll es auch 2021 wieder geben - trotz finanzieller Probleme. Wie die Veranstalter mitteilen, wurde dieses Jahr ein Verlust von 68.000 Euro verzeichnet - bei einem Gesamtvolumen von 680.000 Euro.