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Lange Haftstrafe für Täter nach Vergewaltigung im Pegnitzgrund | BR24

© BR-Studio Franken

Urteil im Fall der brutalen Vergewaltigung im Fürther Pegnitzgrund: Der Täter wurde zu 12 Jahren Haft mit Sicherheitsverwahrung verurteilt.

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    Lange Haftstrafe für Täter nach Vergewaltigung im Pegnitzgrund

    Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat einen 38-jährigen türkischen Staatsbürger am Dienstag zu einer zwölfjährigen Haftstrafe mit Sicherungsverwahrung verurteilt. Er hatte eine Frau im Fürther Pegnitzgrund brutal vergewaltigt.

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    Der Mann hatte eine Frau im Fürther Pegnitzgrund mit einem Messer bedroht und sie anschließend im Gebüsch vergewaltigt. Wie der Gerichtssprecher am Landgericht Nürnberg-Fürth, Friedrich Weitner, dem BR mitteilt, wurde der Mann wegen besonders schwerer Vergewaltigung und vorsätzlicher Körperverletzung schuldig gesprochen.

    Mehrmals vorbestrafter Täter

    Der 38-Jährige war bereits vorbestraft – nicht wegen Sexualdelikten, sondern wegen Betäubungsmittel- und Gewalttaten. Zuletzt saß er bis Juni 2018 im Gefängnis. Nach seiner Verhaftung im November des vergangenen Jahres gab die Staatsanwaltschaft an, dass der Mann ausreisepflichtig gewesen, die Abschiebung allerdings ausgesetzt worden sei.

    Opfer leidet noch immer

    Da es sich bei dem Täter um einen ausreisepflichtigen Ausländer handelt, hatte der äußerst brutale Fall bundesweit für Aufsehen gesorgt. Eine halbe Stunde lang hatte das Martyrium des Opfers gedauert, ermittelte später die Polizei. Die Frau leidet noch immer unter einem psychischen Trauma.