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Wettbewerb: Beste Tafel in Bayern | BR24

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Die Tafeln leisten einen großen Beitrag für Bedürftige. Sie sammeln Lebensmittel ein, die zu schade für die Tonne sind, und verteilen sie. Bayerns Landwirtschaftsministerin Kaniber will jetzt die besten Tafeln Bayerns küren.

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Wettbewerb: Beste Tafel in Bayern

Die Tafeln leisten einen großen Beitrag für Bedürftige. Sie sammeln Lebensmittel ein, die zu schade für die Tonne sind, und verteilen sie. Um ihre Arbeit zu würdigen, will Bayerns Landwirtschaftsministerin Kaniber nun die besten Tafeln Bayerns küren.

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In Deutschland werden jedes Jahr 11 Millionen Lebensmittel weggeworfen. Dass es nicht noch mehr sind, daran haben auch die Tafeln einen großen Anteil. Rund 170 Tafeln gibt es allein im Freistaat – und deren 11.000 ehrenamtliche Mitarbeiter retten im Jahr etwa 33.000 Tonnen Lebensmittel vor dem Wegwerfen. Die besten Ideen, die besten Konzepte der Tafeln im Freistaat will die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber nun prämieren.

"Wir wollen die Menschen dafür sensibilisieren, was es bedeutet, Lebensmittel eben nicht wegzuschmeißen, sondern auch an die Stellen weiterzuleiten, die sie brauchen." Michaela Kaniber, bayerische Landwirtschaftsministerin

Tafeln helfen: Hilfe für ältere und jüngere Menschen

Der Wettbewerb soll auch die Arbeit der Tafeln selbst würdigen. Deren Engagement sei für viele Menschen im Freistaat extrem wichtig, erklärt auch die bayerische Vorsitzende des VDK, Ulrike Mascher. Viele ältere Frauen etwa seien darauf angewiesen, damit die Rente für Medikamente oder die Seniorenfahrkarte reiche.

Aber auch für jüngere Menschen bedeute die Hilfe der Tafeln einen größeren finanziellen Spielraum, so Mascher. Gleichzeitig warnt die VDK-Ehrenpräsidentin aber: Die Arbeit der Tafeln müsse unterstützend bleiben. Sie entlasse den Staat nicht aus seiner Daseinsfürsorgepflicht.