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Landwirte protestierten vor Kloster Banz gegen Agrarpolitik | BR24

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Mehr als 200 Landwirte aus ganz Oberfranken haben sich an der Protestaktion auf Kloster Banz beteiligt. Organisiert wurde sie von der Vereinigung "Land Schafft Verbindung".

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Landwirte protestierten vor Kloster Banz gegen Agrarpolitik

Mehr als 300 Landwirte aus Oberfranken sind mit ihren Traktoren von Unnersdorf im Landkreis Lichtenfels bis nach Kloster Banz gefahren. Sie forderten unter anderem den Abbau von Bürokratie und Nachbesserungen beim Agrarpaket.

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Mit der Agrarpolitik sind die Landwirte nach wie vor unzufrieden. Mehr als 300 Bauern aus Oberfranken trafen sich am Mittwoch (04.12.19) zu einer Sternfahrt nach Kloster Banz, um auch gegen zuviel Bürokratie zu demonstrieren. Organisiert hatte den Protest die Vereinigung "Land Schafft Verbindung". Vor dem Klostertor überreichen die Bauern dem bayerischen Umwelt- und Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) eine Erklärung. Sie forderten Nachbesserungen bei der Düngeverordnung und der Umwidmung von landwirtschaftlichen Nutzflächen zu Naturschutzflächen wie Streuobstwiesen.

Beteiligung statt Boykott

Die Bauern bitten Gesellschaft und vor allem die Politik sinnbildlich zu Tisch. Das heißt, sie wünschen den Dialog mit Entscheidern und mit den Verbrauchern. Sie wollen ihre Betriebe weiter gewinnbringend bewirtschaften und regionale Lebensmittel zu einem fairen Preis erzeugen. Auch wollen sie ihre Höfe an die nächsten Generationen weitergeben. Dazu allerdings seien die Rahmenbedingungen immer schwieriger geworden. Verordnungen und Gesetze gingen an der Lebenswirklichkeit der Landwirtschaft vorbei.

© BR/Markus Feulner

300 Landwirte aus Oberfranken sind mit ihren Traktoren nach Klaster Banz gefahren, um gegen die Agrarpolitik zu protestieren.