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Unterfränkische Bauern protestieren mit "Schlepper-Flashmobs" | BR24

© Wolfram Hanke/BR-Mainfranken

Die Bauern-Aktion "Land schafft Verbindung" hat zu sogenannten "Schlepper-Flashmobs" aufgerufen. Im Landkreis Haßberge war es unter anderem im Raum Ebern, im Raum Gädheim, im Raum Haßfurt und im Raum Hofheim zu Aktionen gekommen.

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Unterfränkische Bauern protestieren mit "Schlepper-Flashmobs"

Die Bauern-Aktion "Land schafft Verbindung" hat zu sogenannten "Schlepper-Flashmobs" aufgerufen. Im Landkreis Haßberge war es unter anderem im Raum Ebern, im Raum Gädheim, im Raum Haßfurt und im Raum Hofheim zu Aktionen gekommen.

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Landwirte hatten sich unter anderem an der B303 bei Hofheim, an der B279 bei Ebern, an der B26 bei Gädheim und an einem Kreisel in Haßfurt getroffen. Auch zwischen Prosselsheim und Volkach hatten sich Landwirte positioniert.

Landwirte fordern mehr Mitsprache

Mit ihren Aktionen wollen sie erreichen, dass Landwirte bei politischen Entscheidungen, wie beispielweise der Verschärfung der Düngeverordnung für 2020, miteinbezogen werden. Die Landwirte wollen verhindern, dass es zu einer Verschärfung der Düngemittelverordnung kommt.

Bauern wollen nicht Buhmänner sein

Die Landwirte fühlen sich an den Pranger gestellt. Anfang Dezember hatten bundesweit rund 1.400 sogenannte Mahnfeuer gebrannt. Dazu hat die Gruppe "Land schafft Verbindung" aufgerufen. Der Gruppe "Land schafft Verbindung" gehören Landwirte, Winzer oder Obstbauern an.

© Achim Winkelmann/BR-Mainfranken

Die bayerischen Landwirte sind unzufrieden mit der momentanen Situation. In Bergtheim diskutierten 200 Landwirte am 18. Dezember mit Martin Schöffel, dem Vorsitzende des Arbeitskreises für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten der CSU-Landtagsfraktion.