Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Landwirte erwarten in Unterfranken unterdurchschnittliche Ernte | BR24

© BR Fernsehen

Vorstellung der Ernteprognose 2019 für Unterfranken

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Landwirte erwarten in Unterfranken unterdurchschnittliche Ernte

Die Dürre des vergangenen Jahres und ihre Folgen haben die Ernteaussichten in Unterfranken für dieses Jahr getrübt. Der Bauernverband rechnet mit einer leicht unterdurchschnittlichen Ernte. Für die Verbraucher soll es keine Produktauswirkungen geben.

Per Mail sharen

Auf Gut Wöllried bei Rottendorf stellte der Bauernverband am Donnerstag (11.07.19) seine Ernteprognose vor. Nach der Trockenheit im vergangenen Jahr hätten der Winter und das Frühjahr dafür gesorgt, dass sich der Bestand wieder einigermaßen erholen konnte. Deshalb und aufgrund des globalen Marktes müsse man auch mit keinerlei Auswirkungen auf Preis und Produkt für den Endverbraucher rechnen, so Stefan Köhler, Bezirkspräsident des Bayerischen Bauernverbandes. "Bei manchen Früchten hat es aber nichtsdestotrotz ganzen Ertragsausfall gegeben, da die Wasserversorgung nicht in Genüge vorhanden war", ergänzte Dr. Wilhelm Böhmer, Direktor aller fränkischen Bezirksverbände.

Landwirte sollten auf Klimawandel und verändertes Konsumverhalten reagieren

Der Klimawandel hat laut Böhmer besonders starke Auswirkungen auf die Landwirtschaft: "Besonders die immer mehr vorkommenden Wetterextreme, wie Starkregen oder Trockenheit, sorgen für Probleme." Hier werde bereits in Forschung und Züchtung investiert. Das Gut Wöllried in Rottendorf bei Würzburg wurde ausgesucht, weil es neue Wege geht: Eigentümer Wolfgang Roth hat aufgrund der Hitze darauf verzichtet, Raps anzubauen. Stattdessen hat er sich nach dem Markt ausgerichtet und Quinoa Pflanzen gesät, um dem Trend des glutenfreien Essens gerecht zu werden. Außerdem arbeitet das Gut Wöllried mit anderen Betrieben zusammen.