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Sie fordern kostendeckende Preise für Milch, Gemüse und Fleisch. Deshalb haben Landwirte am Sonntagnachmittag das Aldi-Zentrallager im unterfränkischen Helmstadt blockiert.

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Landwirte blockieren Aldi-Zentrallager in Helmstadt

Sie fordern kostendeckende Preise für Milch, Gemüse und Fleisch. Deshalb haben Landwirte am Sonntagnachmittag das Aldi-Zentrallager im unterfränkischen Helmstadt blockiert.

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Von
  • Norbert Steiche

Mit rund 80 Traktoren haben Landwirte aus Nordbayern und Baden-Württemberg am Sonntagnachmittag das Aldi Zentrallager in Helmstadt im Landkreis Würzburg blockiert. Mit der Aktion wollen die Landwirte erreichen, dass der Handel für ihre Milch-, Gemüse- oder Fleischprodukte kostendeckende Preise bezahlt.

33 Cent pro Liter Milch reichen nicht aus

Faire Preise gebe es schon lange nicht mehr, sagt ein Landwirt aus dem Landkreis Haßberge. Konventionelle Milchbauern würden im Augenblick 33 Cent pro Liter Milch erhalten. Um kostendeckend arbeiten zu können, wären mindestens 45 Cent nötig, sagte er. Bauern müssten immer mehr Auflagen erfüllen. Die Kosten dafür könnten sie nicht in die Verkaufspreise mit einkalkulieren.

Bereits am Freitagmorgen hatten Landwirte mit rund 130 Traktoren das Zentrallager von EDEKA-Nordbayern in Gochsheim im Landkreis Schweinfurt und das EDEKA-Zentrallager in Straubing blockiert. Damit wollten sie ebenfalls für höhere Verkaufserlöse für ihre Produkte demonstrieren. In der Nacht auf Montag protestierten oberpfälzer Landwirte mit einer Blockade des Aldi-Zentrallagers in Regenstauf.

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