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Bei der Landtagswahl in Unterfranken gab es einige Pannen
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Autoren

Patrick Obrusnik
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Bei der Landtagswahl in Unterfranken gab es einige Pannen

Die Bürger von Neuhütten im Spessart wunderten sich sehr, als sie gegen 21 Uhr ins Internet schauten. Das Wahlamt des Landkreises Main-Spessart meldete für die Gemeinde eine Wahlbeteiligung von 110%: 643 Stimmberechtigte gebe es demnach in Neuhütten – von denen 712 zur Wahl gegangen sind.

Das Wahlamt Main-Spessart meldete 110% Wahlbeteiligung in Neuhütten

Das Wahlamt Main-Spessart meldete 110% Wahlbeteiligung in Neuhütten

Auf den offenbaren Fehler hingewiesen, korrigierte die stellvertretende Kreiswahlleiterin Sabine Kreußer den „Eingabefehler“: nicht 643 Stimmberechtigte gebe es in der Gemeinde, sondern 958. Die Wahlbeteiligung lag demnach bei 74,3%.

Stimmzettel in Würzburg gehen aus

In der Stadt Würzburg gingen in zwei Wahllokalen kurzzeitig die Stimmzettel aus. Betroffen war etwa ein Wahllokal im Stadtteil Rottenbauer: hier organisierte das Wahlteam kurzfristig Stimmzettel aus einem benachbarten Wahllokal.

Wähler in einem Wahllokal im Steinbachtal mussten bis zu einer dreiviertel Stunde warten, bis ein Fahrer mit den nachgelieferten Stimmzetteln eintraf. Einige Wähler, die deshalb ihre Stimme zunächst nicht abgeben konnten, durften nach der offiziellen Schließung der Wahllolkale um 18 Uhr wählen.

Stimmzettel-Pakete falsch gepackt?

Wie es zu den Stimmzettel-Engpässen kommen konnte, ist laut Stadt-Sprecher Christian Weiß weiterhin unklar. Demnach hätten alle Wahllokale Stimmzettel für eine Wahlbeteiligung von 75% erhalten. In den beiden Wahllokalen sei die Wahlbeteiligung nicht höher gewesen. Deshalb vermutet die Stadt, dass möglicherweise die Lieferungen nicht vollständig gewesen sind.

Autoren

Patrick Obrusnik

Sendung

Regionalnachrichten aus Mainfranken vom 15.10.2018 - 08:30 Uhr