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Landtagswahl: AfD würde Koalitionsangebot der CSU ablehnen | BR24

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Der Spitzenkandidat der AfD in Schwaben, Markus Bayerbach, betonte im Interview mit der Bayern 2 radioWelt am Morgen, dass die AfD in Bayern im Fall eines Koalitionsangebots keine Regierungsverantwortung übernehmen will.

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Landtagswahl: AfD würde Koalitionsangebot der CSU ablehnen

Der Spitzenkandidat der AfD in Schwaben, Markus Bayerbach, betonte im Interview mit der Bayern 2 radioWelt am Morgen, dass die AfD in Bayern im Fall eines Koalitionsangebots keine Regierungsverantwortung übernehmen will.

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"Solange eine CSU Bestandteil dieser Bundesregierung ist, und dieses - ich nenne es jetzt plakativ - System Merkel mitträgt, solange können wir nicht ernsthaft mit denen in Bayern zusammenarbeiten." Markus Bayerbach

AfD braucht keinen Spitzenkandidaten für die Landtagswahl

Auch einen Spitzenkandidaten für die Landtagswahl braucht die AfD nach den Worten Bayerbachs nicht, da die AfD in den sieben Bezirken die Bürger vor Ort überzeugen will.

Distanz zu rechten Tendenzen

Mit Blick auf das Auftreten von AfD-Politikern mit Pegida-Anhängern und Rechten in Chemnitz, betonte Bayerbach, dass sich Alexander Gauland "sehr von diesen Sachen distanziert". Man könne aber niemandem verbieten, auf eine Demonstration zu gehen.

"Ich finde aber auch nicht alles geschickt, was der Herr Höcke macht." Markus Bayerbach

Verschiedene Strömungen innerhalb der AfD

Es gäbe - wie in jeder Partei - auch verschiedene Strömungen innerhalb der AfD. Diese würde sich allerdings, so Bayerbach, von Pegida, NPD und Co. distanzieren. Nach den Worten Bayerbachs hat keiner aus "radikalen Parteien" die Möglichkeit, in die AfD zu kommen. Bayerbach räumte aber ein, dass manchmal "unbequemere Leute" in der Partei sind, die sich ein "bisschen härter" äußerten. Das hätte aber jede andere Partei auch.

"Es ist ganz klar geregelt, dass wir solche Leute nicht bei uns aufnehmen." Markus Bayerbach