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FDP hadert mit Sitzordnung im Landtag | BR24

© BR / Otto Gustav Hoffmann

Der Landtag will sich bei der Sitzordnung am Vorbild des Deutschen Bundestags orientieren: Ganz rechts die AfD, dann in dieser Reihenfolge FDP, CSU, Freie Wähler, SPD und Grüne. Das haben die Geschäftsführer der sechs Landtagsfraktionen ausgemacht.

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FDP hadert mit Sitzordnung im Landtag

Der Landtag will sich bei der Sitzordnung am Vorbild des Bundestags orientieren: Ganz rechts die AfD, dann FDP, CSU, Freie Wähler, SPD und Grüne. Das haben die Geschäftsführer der Landtagsfraktionen ausgemacht. Aber: Die Liberalen sind unzufrieden.

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Die FDP muss nun zwischen CSU und AfD Platz nehmen und findet das unfair: Die CSU habe die Liberalen im Wahlkampf in die Nähe linker Krawallmacher gerückt, klagt FDP-Fraktionschef Martin Hagen, und wolle sie nun rechts von sich platzieren – nur weil die CSU nicht selbst neben der AFD sitzen wolle.

Auch die Grünen wären lieber weiter in die Mitte gerückt, müssen nun aber ganz links bleiben. Ihr Fraktionsgeschäftsführer Jürgen Mistol nimmt es gelassen.

"Ich sehe es nicht so, dass man sagen kann, die am weitesten links sind, müssen links sitzen. Diese Einteilung rechts - links ist auch ein Stück weit überholt." Jürgen Mistol (Grüne)

CSU und Freie Wähler haben die Mehrheit und können die Sitzordnung bestimmen

Grüne und FDP wollen die Sitzordnung nochmal aufs Tapet bringen, wenn der Landtag sich konstituiert hat. Die CSU aber stellt zusammen mit den Freien Wählern die entscheidende Mehrheit – und CSU-Fraktionsgeschäftsführer Tobias Reiß befindet:

"Es wird einen Vorschlag für die Sitzordnung geben, der allen Fraktionen gerecht wird."

Debatte um Vizepräsidenten

Außer der als Nachfolgerin von Barbara Stamm (CSU) nominierten Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) will die CSU mit Karl Freller auch einen Vizepräsidenten stellen - was die Grünen kritisieren. Für alle weiteren Fraktionen gibt es ebenfalls Vizepräsidentenposten.