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Landshuter Bismarckplatz bleibt Bismarckplatz | BR24

© dpa/ picture alliance

Der Bismarckplatz in Landshut wird nicht umbenannt.

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    Landshuter Bismarckplatz bleibt Bismarckplatz

    Ein Antrag von SPD/ Die Linke im Kultursenat des Stadtrates wurde abgelehnt. Dieser hatte zum Ziel, den Bismarckplatz umzubenennen und ihn nach einem bayerischen Ministerpräsidenten zu benennen.

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    Der Bismarckplatz in Landshut in der Nähe des traditonsreichen Klosters Seligenthal heißt auch weiterhin Bismarckplatz. Ein Antrag der Ausschussgemeinschaft SPD/Die Linke wurde im Kultursenat des Stadtrats abgelehnt, teilte ein Sprecher der Stadt Landshut mit. Die Entscheidung fiel mit 9:1 Stimmen.

    Vorschlag: Nach bayerischem Ministerpräsidenten benennen

    Der Vorschlag lautete, den Platz mit einem Obelisk als Denkmal für die Opfer des deutsch-französischen Kriegs 1870/71 künftig einem bayerischen Ministerpräsidenten zu widmen. Als Name für den neuen Platz wurde Wilhelm-Hoegner-Platz oder Kurt-Eisner-Platz genannt.

    Bismarck, Gründer der Sozialversicherungen für Arbeitnehmer

    Für die Beibehaltung des Namens Bismarckplatz wurde ins Feld geführt, dass der Reichskanzler Otto von Bismarck in den 1880er Jahren auch der Gründer der Sozialversicherungen für Arbeitnehmer, also der Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung gewesen ist, und nicht nur der Anstifter des deutsch-französischen Krieges mit 180.000 Toten. Eine Adresse mit dem Bismarckplatz haben rund 140 Landshuterinnen und Landshuter.

    Antrag zum Skulpturenmuseum nicht entschieden

    Nicht entschieden wurde in der Sitzung über eine mögliche Schließung des skandalgeschüttelten Skulpturenmuseums im Hofberg von Landshut. Eine Reihe von Stadträten aus unterschiedlichen Fraktionen hatten einen Antrag eingebracht, das Museum für ein Jahr zu schließen, um ein korrektes Inventar des Museumsstifters, des Bildhauers Fritz Koenig, anzulegen.

    Putz: Angelegenheit nicht ausreichend vorbereitet

    Dagegen hatten Anhänger des Künstlers massiv Front gemacht. Oberbürgermeister Alexander Putz (FDP) erklärte in der Sitzung, er halte die gesamte Angelegenheit für nicht ausreichend vorbereitet, um sie in der Sitzung zu entscheiden. Deshalb wurden die entsprechenden Tagesordnungspunkte abgesetzt. Ein neuer Termin wurde nicht bekanntgegeben.

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