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Die Altstadt von Landsberg am Lech.
© pa/dpa/Michael Mährlein

Autoren

Doris Bimmer
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Die Altstadt von Landsberg am Lech.

Auf dem ehemaligen Gelände einer Pflugfabrik soll mitten in Landsberg ein neues Wohn- und Geschäftsquartier entstehen. Vorgesehen ist auch ein Raum für Veranstaltungen und kulturelle Zwecke aller Art. Landsberger Künstler monieren jetzt, der Raum fällt in der bisherigen Planung viel zu klein, beziehungsweise nicht hoch genug für solche Veranstaltungen aus. Deshalb wird am heutigen Donnerstag in öffentlicher Runde über die Notwendigkeit des Projekts für Landsberg diskutiert.

Kulturzentrum ist Jahrhundertchance für Landsberg

Die Landsberger Gruppe vom Verband Freie Darstellende Künste in Bayern sieht in dem Projekt eine Jahrhundertchance für die Stadt. Allerdings hat die Sache einen großen Haken: Die geplante Fläche ist zu klein – respektive nicht hoch genug. Um dort Messen, Tagungen, Ausstellungen und Konzerte aller Art veranstalten zu können, sollte der Raum mindestens siebeneinhalb Meter hoch sein, sagt der Künstlerverband. Bislang ist eine Höhe von knapp viereinhalb Metern vorgesehen.

Investor will Fläche vergrößern

Um diese Raumhöhe zu ermöglichen, müsste der Bauträger darüber liegenden Wohnraum opfern. Dazu hat sich der Investor auch bereit erklärt – sofern ihm die Stadt eine entsprechende Ausgleichsfläche für den Bau von Wohnungen zur Verfügung stellt. Bislang ist aber, abgesehen von vagen Absichtserklärungen, nichts passiert. Deshalb will die Künstlergruppe mit Vertretern der Stadtratsfraktionen und interessierten Bürgern über die Notwendigkeit des Vorhabens diskutieren – der Investor hat abgesagt.