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Landrätin kritisiert Softwareprobleme bei Impfanmeldung | BR24

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Probleme mit der Software bremsen offenbar die Anmeldung für die Corona-Impfung in Bayern.

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    Landrätin kritisiert Softwareprobleme bei Impfanmeldung

    Bei der Organisation der Corona-Impfungen in Bayern geht wegen Software-Mängeln viel Zeit verloren. Das kritisiert Regens Landrätin Rita Röhrl (SPD). Das Computerprogramm ist offenbar nicht in der Lage, das Alter der Impfkandidaten herauszufiltern

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    • BR24 Redaktion

    Probleme mit der Software bremsen offenbar die Anmeldung für die Corona-Impfung in Bayern. "Die Software, die wir verwenden müssen, kann das Alter der Impfwilligen nicht herausfiltern", kritisierte die Landrätin des niederbayerischen Landkreises Regen, Rita Röhrl (SPD).

    Astrazeneca-Vakzin: Unter 65-Jährige werden händisch ermittelt

    Nachdem mit dem Astrazeneca-Impfstoff nur unter 65-Jährige geimpft werden dürfen, müssen die Impfkandidaten ihren Angaben zufolge momentan händisch ermittelt werden. "Wir müssen jeden Datensatz öffnen und überprüfen, das nimmt sehr viel Zeit in Anspruch", sagt Röhrl.

    Die Überprüfungen seien auch darum zeitaufwendig, weil sich bereits jetzt abzeichne, dass bald auch Personen aus der nächsthöheren Priorisierung den neuen Impfstoff erhalten werden. Bürger, die über 65 Jahre alt sind, dürfen derzeit aber nur mit den Impfstoffen von Biontech und Moderna geimpft werden. "Hier läuft die Impfstofflieferung nach wie vor schleppend", sagte sie.

    Corona-Impfung: Überholen die Jüngeren jetzt die Älteren?

    So könnte sich die Situation ergeben, dass die älteren Bewohner in ihrem Landkreis zum Teil wesentlich später geimpft werden als jüngere. "Nachdem in allen Priorisierungsgruppen die Zahl der älteren Impfwilligen wesentlich höher ist, als die der aus anderen Gründen bevorzugten Menschen, könnten, wenn die Software funktioniert, vor allem die unter 65-Jährigen von zügigen Astrazeneca-Lieferungen profitieren", teilte der Landkreis mit.

    Das Portal "nordbayern.de" hatte über die gleichen Schwierigkeiten in Fürth berichtet, das bayerische Gesundheitsministerium äußerte sich auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bisher nicht dazu.

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