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Landkreis Würzburg will Maskenpflicht im Unterricht beibehalten | BR24

© picture alliance/Guido Kirchner/dpa

Symbolbild: In Würzburg wird die Maskenpflicht im Unterricht voraussichtlich noch länger Bestand haben. Grund sind wachsende Corona-Zahlen.

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    Landkreis Würzburg will Maskenpflicht im Unterricht beibehalten

    Wegen zuletzt steigender Corona-Zahlen im Landkreis Würzburg ergreift das Gesundheitsamt erste Maßnahme für Schulen. Die Maskenpflicht im Unterricht soll beibehalten werden. Auch in Kitas gelten neue Regeln.

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    Die Maskenpflicht im Unterricht wird im Landkreis Würzburg wohl noch länger Bestand haben. Das gilt selbst dann, wenn das Bayerische Kultusministerium, wie voraussichtlich geplant, die Maskenpflicht im Klassenzimmer auslaufen lassen sollte. Grund für den Würzburger Sonderweg sind die zuletzt steigenden Infektionszahlen im gesamten Landkreis.

    Schulkinder müssen weiter Masken tragen

    Neben der Stadt Würzburg hat zuletzt auch der Landkreis den bayerischen Signalwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen überschritten. Das Gesundheitsamt stellte deshalb in einem ersten Schritt die Schulen und Kindertageseinrichtungen im Landkreis auf Stufe "gelb". Das bedeutet: Schulkinder ab der 5. Jahrgangsstufe müssen weiterhin verpflichtend eine Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer tragen, zumindest wenn dort der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet ist.

    Eine Ausnahme von der Maskenpflicht am SItzplatz gibt es nur für die Jahrgangsstufen eins bis vier an Grund- und Förderschulen.

    Kita-Gruppen dürfen sich nicht mehr durchmischen

    In Kitas bedeutet Stufe "gelb", dass zwar weiter alle Kinder die Einrichtung besuchen können. Die Gruppen dürften sich allerdings nicht durchmischen. Ein offenes Betreuungssystem ist nicht mehr möglich, so das Landratsamt. Weiter müssen die Beschäftigten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Der Besuch von Kindern bei nur leichten Krankheitssymptomen bleibt weiterhin möglich.

    Corona-Zahlen in Würzburg angestiegen

    In Stadt und Landkreis Würzburg haben sich die positiven Corona-Infektionen zuletzt gehäuft. Am Dienstag lag die Stadt Würzburg bei einer sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz von 64,90, der Landkreis bei 35,84. Die Stadt Würzburg hat bereits verschiedene Beschränkungen getroffen, um das Coronavirus einzudämmen. Das rief allerdings auch Kritik hervor, etwa bei Würzburger Gastronomen. Sie fürchten Umsatzeinbußen durch ein nächtliches Alkohol- und Bewirtungsverbot in der Innenstadt. Die Würzburger Jusos bezeichneten das Alkoholverbot als "Symbolpolitik".

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