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Landkreis Regen: Pfarrer wegen Ausraster im Rausch verurteilt | BR24

© BR/Konstantin König

Weil er sich im betrunkenen Zustand ordentlich daneben benommen hat, ist ein Pfarrer aus dem Landkreis Regen zu sieben Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Er selbst bedauert den Vorfall zutiefst, das Bistum steht weiter zu ihm.

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Landkreis Regen: Pfarrer wegen Ausraster im Rausch verurteilt

Weil er sich im betrunkenen Zustand ordentlich daneben benommen hat, ist ein Pfarrer aus dem Landkreis Regen zu sieben Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Er selbst bedauert den Vorfall zutiefst, das Bistum steht weiter zu ihm.

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Wegen eines Ausrasters im alkoholisierten Zustand, ist ein Pfarrer aus dem Landkreis Regen von einem Passauer Strafrichter zu sieben Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung inklusive Geldstrafe verurteilt worden. Der Geistliche soll betrunken in Streit geraten sein, wild um sich geschlagen und Polizisten beleidigt haben.

Priester bereut und akzeptiert Strafe

Auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks erklärte der Pfarrer: "Was passiert ist, tut mir sehr leid. Ich wünschte, ich könnte es rückgängig machen. Ich habe mich der Justiz gestellt und akzeptiere meine Strafe." Das zuständige Bistum Regensburg stärkt dem Pfarrer auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks den Rücken. In einer Mitteilung heißt es, der Pfarrer hätte das Bistum selbst zeitnah über die Vorfälle und das Strafverfahren informiert.

Traubensaft für Eucharistiefeier

Für eine Versetzung sieht das Bistum laut Stellungnahme keinen Grund, da es sich zum einen um eher kleinere Pfarreien handelt und zum anderen der Pfarrer seinen priesterlichen Dienst bisher immer mit großer Sorgfalt und hohem Engagement ausgeführt hat. Der betroffene Geistliche leidet laut Bistum an einer vererbten Gemütskrankheit, in deren Folge sich ein Alkoholproblem einstellte. Seit dem Vorfall wird er therapeutisch begleitet. Das Bistum hat ihm einen ständigen Diakon zur Seite gestellt, die Eucharistie darf er mit Traubensaft anstatt Wein feiern.