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Apps auf einem Smartphone

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    Landkreis München tüftelt an eigener Corona-App

    Der Landkreis München wappnet sich für die nächsten Öffnungsschritte. In Zukunft soll hier nicht mehr jeder beim Besuch von Lokalen oder Museen seine Kontaktdaten auf einem Blatt Papier hinterlassen. Der Landkreis setzt auf eine eigene Corona-App.

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    Von
    • Julia Haas
    • Anton Rauch

    Zwei gibt es bereits, die Corona-Warn-App und die Luca-App - jetzt tüftelt der Landkreis München an einer eigenen App.

    Mit der App in Läden, Wirtschaften und zu Veranstaltungen

    Momentan befindet sich die App in der Testphase. In Zukunft sollen Bürger über dieses Programm Zugang zu Veranstaltungen, Einzelhandel oder Gaststätten bekommen. Anstatt die Kontaktdaten also jedes Mal neu in Listen einzutragen, sollen Bürger ihre Daten einmal hinterlegen und dann mit der App beispielsweise in ein Konzert “einchecken”.

    Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt

    Zusätzlich sollen weitere Systeme eingebunden werden, wie Programme, die im Gesundheitsamt zur Kontaktnachverfolgung genutzt werden. Das werde gerade schon getestet, so eine Sprecherin des Landratsamtes. Wird also ein Gast beispielsweise nach einem Restaurantbesuch positiv getestet, soll es so ganz einfach sein, alle Kontaktpersonen zu erreichen.

    App soll auch Test-Ergebnisse einbinden

    Außerdem soll die App in Zukunft mit weiteren Daten gespeist werden können, beispielsweise mit Ergebnissen von Corona-Tests oder dem Impfstatus. Das könnte dann später so ablaufen: Wenn die App bestätigt, dass aktuell keine Infektionsgefahr von der Person ausgeht, gewährt sie den Eintritt.

    Besonders wichtig sei der Datenschutz. Man habe den aktuellen App-Markt im Blick, arbeite nun aber intensiv am eigenen Pilotprojekt, heißt es aus dem Landratsamt. So eine App könne Bürgern und Veranstaltern helfen, deshalb wolle man eine schnelle Lösung anbieten und diese Software, wenn alles klappt, im ganzen Landkreis München ausrollen. Wann genau, das sei aktuell aber noch nicht absehbar.