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Dexter-Rinder bei der Landschaftspflege

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    Landkreis Main-Spessart: Rinder als Landschaftspfleger

    Im Landkreis Main-Spessart kommen derzeit Rinder als tierische Landschaftspfleger zum Einsatz, um Biotope zu schützen und von Büschen freihalten. Seltene Orchideen oder gefährdete Schmetterlinge sollen auf diese Weise gedeihen.

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    Von
    • Sylvia Schubart-Arand

    Tierische Landschaftspfleger sind zwischen Karbach und Urspringen im Landkreis Main-Spessart im Einsatz. Hintergrund ist das BayernNetzNatur-Projekt "Lebensräume auf Kalkstandorten im Landkreis Main-Spessart". Sogenannte Dexter-Rinder leben hier in wertvollen Biotope. Diese Gebiete müssen von Büschen freigehalten werden, damit dort weiterhin seltene Pflanzen- und Tierarten wie Licht liebende Orchideen und gefährdete Schmetterlinge gedeihen können. Seit zwei Wochen sind die Tiere an der Ortsverbindungsstraße zwischen Karbach und Urspringen im Einsatz.

    Schafe und Rinder gelten als robust

    Der Besitzer der Rinder Christof Ühlein meint, "die Tiere sind zufrieden hier, das spürt man". Holländische Milchschafe der Rasse "Zwartbles" von Günter Wiesner aus Urspringen waren bereits im Winter im Auftrag der Landschaftspflege in der Nähe des dortigen Windrades unterwegs und haben ganze Arbeit geleistet.

    "Zwartbles"-Schafe gelten ebenso wie die kleinen Dexter-Rinder als robust und eignen sich deswegen besonders gut für die Landschaftspflege. "Dank der Arbeit der Tiere entsteht dort ein wertvoller Trittstein für das Biotopverbundsystem im Muschelkalk", erklärt Projektmanagerin Julia Eberl vom Landschaftspflegeverband Main-Spessart.

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    Schafe bei der Landschaftspflege

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