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Besser spät als nie: Postkarte kommt nach über 51 Jahren an | BR24

© Abtei Münsterschwarzach

Diese Postkarte kam mit 51 Jahren Verspätung im Kloster Münsterschwarzach an

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    Besser spät als nie: Postkarte kommt nach über 51 Jahren an

    Helle Aufregung herrscht seit einigen Tagen in der Benediktiner-Abtei Münsterschwarzach im unterfränkischen Landkreis Kitzingen. Mit der regulären Post kam in der vergangenen Woche eine Postkarte mit mehr als 51 Jahren Verspätung an.

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    Von
    • Jürgen Gläser

    Wow, das ist mal eine Verspätung – aber sie kam an, die Postkarte! Wenn auch mit 51 Jahren Verspätung, wie die Benediktiner-Abtei Münsterschwarzach auf ihrer Facebook-Seite zeigte.

    Eine gewisse Hildegard hatte die Karte am 20. April 1969 aus dem Gästehaus S. Anselmo in Rom an das Noviziat der Abtei geschrieben. Sie weile derzeit in Rom und grüße auch im Namen der mit ihr in Rom befindlichen Mönche aus der Abtei Münsterschwarzach.

    Zwei der genannten Mönche leben noch heute in der Abtei

    Auf der Postkarte nennt sie vier Mönche, darunter Pater Edgar und Bruder Anselm. Diese beiden leben noch heute in der Abtei, allerdings in hohem Alter in der klostereigenen Infirmerie.

    Versehen ist die Postkarte mit einem Aufkleber. Darauf der Text: "Sendung nachadressiert wegen unkorrekter Anschrift - Deutsche Post, Briefzentrum 37". Jetzt, wo sie doch an der richtigen Adresse angekommen ist, hängt die Karte am schwarzen Brett im Kloster - und ist seit Tagen DAS Thema in der Abtei.

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