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Landkreis Cham bekommt bisher höchste Breitband-Förderung | BR24

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Landkreis Cham erhält bisher höchsten Förderbescheid für Breitbandausbau

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    Landkreis Cham bekommt bisher höchste Breitband-Förderung

    Im Landkreis Cham soll der Breitbandausbau vorangetrieben werden. 37 Gemeinden werden an das Gigabit-Netz angeschlossen. Der Freistaat unterstützt den Ausbau mit 63 Millionen Euro. Das ist der bisher höchste Breitband-Förderbetrag in Bayern.

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    Von
    • Marcel Kehrer
    • BR24 Redaktion

    Der Landkreis Cham bekommt für den Ausbau von schnellem Internet den höchsten Betrag, den der Freistaat Bayern je im Rahmen seiner Breitbandförderung bezahlt hat. Er unterstützt den Landkreis mit 63 Millionen Euro, teilte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker mit.

    "Der Landkreis Cham engagiert sich vorbildlich beim Breitbandausbau. Über 14.000 Häuser in 37 Gemeinden werden durch das Projekt an das Gigabitnetz angeschlossen. Es werden dafür beeindruckende 1.700 km Glasfaser verlegt", Albert Füracker, Bayerischer Finanz-und Heimatminister

    Auch dünn besiedelte Gebiete sollen erschlossen werden

    Projektpartner des Landkreises ist Vodafone. Der Breitbandausbau sollte schon früher starten, scheiterte aber zunächst an Problemen mit dem früheren Partner M-Net. Man trennte sich gegen eine Abstandszahlung. Der Eigenbetrieb "Digitale Infrastruktur" des Landkreises wolle auch die Anwesen in dünn besiedelten Gebieten direkt erschließen, betont Landrat Franz Löffler. Er dankte Füracker für die Förderung.

    Bayerischer Förderbeitrag senkt Eigenanteil der Kommunen deutlich

    Die bayerische Kofinanzierung unterstützt die Kommunen bei der Nutzung der Bundesförderung und schließt die Lücke zwischen dem Fördersatz im Bundesprogramm (in der Regel 50 Prozent) und dem individuellen Fördersatz im bayerischen Förderprogramm. "Insgesamt können von Bund und Freistaat rund 163 Millionen Euro für den Glasfaserausbau in den Landkreis Cham fließen. Das Projekt unter Federführung des Landkreises ist ein Musterbeispiel für interkommunale Zusammenarbeit", unterstreicht Füracker. Mit dem geplanten Betreibermodell bleibt der Landkreis Eigentümer der geförderten Infrastruktur und ein großer Teil der Wertschöpfung verbleibt vor Ort. "Mit unserer Kofinanzierung sinkt der von den Kommunen zu tragende Eigenanteil entscheidend", betont der Minister.

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