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Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU) erklärt, warum einige Corona-Regeln trotz Inzidenzwert null aufrecht erhalten werden.

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Landkreis Bayreuth und Stadt Bamberg vor Inzidenzwert null

Das Robert Koch-Institut meldet für den Landkreis Bayreuth und die Stadt Bamberg Inzidenzwerte nahe dem Wert null. Diesen hat bislang nur der einstige Hotspot Tirschenreuth aufzuweisen. Folgen hat das Erreichen des Idealwerts aber nicht.

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Von
  • Ulla Küffner

In Oberfranken liegen dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge alle Städte und Landkreise unter dem Inzidenzwert 50. Landkreis Bayreuth und die Stadt Bamberg sind nahe dran am Inzidenzwert null. Der einstige Hotspot Tirschenreuth hat diesen Wert schon jetzt erreicht. Einen Überblick über alle Inzidenzwerte in Bayern gibt es hier.

Inzidenzwert eins im Landkreis Bayreuth

In vier oberfränkischen Städten und Landkreisen liegen die Inzidenzwerte derzeit unter dem Wert zehn. Dabei weist der Landkreis Bayreuth mit einer Inzidenz von eins den geringsten Wert auf, darunter liegt im bayernweiten Vergleich nur der Landkreis Tirschenreuth in der Oberpfalz. Auch in den Städten Bamberg (1,3) und Bayreuth (2,7) sowie im Landkreis Kulmbach (7) liegen die Werte unter der 10er-Marke.

Tirschenreuth: Von Hotspot zum Inzidenzwert null

Im Landkreis Tirschenreuth liegt der Wert bereits bei null. Ein solcher Wert bedeutet, dass sich in den vergangenen sieben Tagen kein Einwohner mit dem Coronavirus infiziert hat. Gründe für den niedrigen Wert seien die vielen überstandenen Infektionen in der Region und die wegen der Nähe zu Tschechien zusätzlich zugeteilten Impfdosen, heißt es aus dem Landkreis Tirschenreuth. In den vergangenen Monaten war der Kreis mehrfach Deutschlands Corona-Hotspot Nummer eins.

Inzidenzwert null bleibt ohne Folgen

Auswirkungen hat die Inzidenz von Null aber keine: Seit Montag gilt in Bayern die 13. Infektionsschutzverordnung. Das bedeutet weitgehende Öffnungen unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 und 35. Diskotheken und Kneipen bleiben weiterhin geschlossen. Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU) sagt im Gespräch mit dem BR: Die Gefahr, dass Infizierte von außerhalb das Coronavirus wieder in die Region schleppen könnten, sei nach wie vor hoch.

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