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Landespflegegeld bisher fast 340.000 mal ausbezahlt | BR24

© dpa-Bildfunk/ Foto: Marcel Kusch

Mehr als 345.000 Anträge auf Landespflegegeld wurden bereits gestellt

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    Landespflegegeld bisher fast 340.000 mal ausbezahlt

    Das umstrittene Landespflegegeld ist bisher fast 340.000 mal ausbezahlt worden. Das hat Gesundheitsministerin Huml mitgeteilt. Sie betonte, die enorm positive Resonanz zeige, dass die Entscheidung für das Landespflegegeld richtig gewesen sei.

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    Insgesamt gebe es mehr als 345.000 Anträge, teilte Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) in München mit.

    Jährlich 1.000 Euro Unterstützung

    Seit September erhalten Pflegebedürftige in Bayern ab Pflegegrad zwei pro Jahr finanzielle Unterstützung in Höhe von 1.000 Euro pro Jahr. Das Geld können sie für sich selbst nutzen oder ihren pflegenden Angehörigen eine finanzielle Anerkennung zukommen lassen. Es muss nicht jedes Jahr ein neuer Antrag gestellt werden. Fallen die Anspruchsvoraussetzungen allerdings weg, muss die Landespflegegeldstelle unverzüglich informiert werden.

    Huml: "Entscheidung für das Landespflegegeld war richtig"

    "Die enorme positive Resonanz zeigt: Unsere Entscheidung für das Landespflegegeld war richtig", sagte Huml. "Das Landespflegegeld ist ein wichtiger Bestandteil des Pflege-Pakets der Bayerischen Staatsregierung." Die Grünen beispielsweise sind gegen das Landespflegegeld und würden es am liebsten abschaffen.

    Die Ministerin verwies außerdem auf rund 120 Millionen Euro im Doppelhaushalt 2019/2020, mit denen Angehörige entlastet werden sollen, die Bedürftige zu Hause pflegen. "Damit sie sich gelegentlich eine Auszeit gönnen können, soll ein Schwerpunkt auf die Förderung von Kurzzeitpflegeplätzen gelegt werden", sagte Huml. "Zudem fördern wir die Schaffung und Modernisierung von stationären Pflegeplätzen."