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Ehemalige US Tankstelle auf der Landesgartenschau in Würzburg
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Barbara Markus
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Ehemalige US Tankstelle auf der Landesgartenschau in Würzburg

Für Antje Hansen, Architekturhistorikerin und Vorsitzende des Vereins der "Würzburger Gästeführer", sind die schlechte Bausubstanz aus dem Jahr 1952 und der kontaminierte Boden kein Grund, am Abriss der Tankstelle fest zu halten. Auch das Argument, dass der Bau einem geplanten "Grünen Band" im Wege steht, entkräftet sie mit dem Argument, dass in dieser Schneise mit dem "CUBE", dem Zentrum für digitale Innovation, just ein Neubau errichtet wurde. Gut findet Hansen, dass Stelen mit geschichtlichen Informationen über das Hubland im künftigen Stadtteilpark erhalten bleiben. Doch gemauerte Zeugnisse der Geschichte an authentischen Orten könne das nicht ersetzen.

"American Diner" soll weiterbestehen

Etliche markante Gebäude wie eine Kapelle und das ehemalige Offizierskasino mit dem legendären "Blauen Saal" wurden ja bereits abgerissen. Hansen schlägt deswegen vor, die Tankstelle wie jetzt zur Landesgartenschau als "American Diner" weiter gastronomisch zu nutzen. Vehement fordert Hansen auch, die im Untergeschoss beheimatete Ausstellung zur bislang weitgehend unbekannten Besiedlungsgeschichte des Hublands von Historiker Roland Flade zu erhalten. Das, so Hansen, wäre zur Information für alle Würzburger, zukünftige Bewohner des Hublands und Besucher von herausragendem und bleibendem Wert.

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Barbara Markus

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Mittags in Mainfranken vom 02.10.2018 - 12:22 Uhr