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Landesgartenschau Ingolstadt

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Landesgartenschau Ingolstadt: Bereit für Besucher im April

Die Wege werden vorbereitet, die Bewässerungsleitungen durchgespült: Es regt sich was auf dem Gelände der Landesgartenschau in Ingolstadt. Im vergangenen Jahr musste sie wegen Corona verschoben werden. Nun öffnet sie vermutlich am 21. April.

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Von
  • Daniela Olivares

Zwar öffnet die Landesgartenschau erst - wenn alles gut geht - im April. Das 23 Hektar große Gelände ist für die Gartenschau aber bereits weitestgehend vorbereitet. Was den Gärtnern derzeit zu schaffen macht, ist vor allem das Wetter: Für Februar einen Tick zu warm. Dadurch könnten die gepflanzten Blumenzwiebeln zu früh blühen.

Ein Jahr später - Vorteile für Besucher

Dass die Landesgartenschau nicht wie ursprünglich geplant bereits im vergangen Jahr eröffnet werden konnte, bringt jetzt auch positive Aspekte mit sich, erzählt Landschaftsarchitektin Hanne Roth: "Wir haben zum Beispiel viele Stauden, die jetzt schön zusammengewachsen sind. Das ist jetzt ein echter Augenschmaus. Der Besucher kann sich Anregungen holen und sich schon besser vorstellen, wie es dann mal aussehen wird. Eigentlich wäre es wünschenswert, dass eine Gartenschau schon ein Jahr vorher fertig ist und sich dann ein Jahr entwickeln darf.“ Und auch die Mitarbeiter haben in diesem Jahr vor der Eröffnung deutlich weniger Stress. Sehr viel haben sie schließlich schon im vergangenen Jahr vorbereitet, da die Gartenschau erst relativ kurz vor der Eröffnung abgesagt worden war.

In diesem Jahr sind die Verantwortlichen auf die Pandemie vorbereitet. Wie genau die Rahmenbedingungen aussehen, ist noch nicht klar. Höchstwahrscheinlich werden die Besucherzahlen auf maximal 6.000 pro Tag beschränkt: "Wir richten dafür eine Online-Registrierung ein. Zum einen ist dann der registrierte Besucher sicher, dass er aufs Gelände kommt. Zum anderen ist im Notfall dann auch eine Nachverfolgung möglich. Außerdem werden ziemlich sicher auch die Mindestabstände auf dem Gelände gelten“, erklärt Geschäftsführer Thomas Hehl.

Nochmal verschieben: keine Option

Die Kosten der Landesgartenschau sind durch die Verschiebung auf dieses Jahr stark gestiegen. Derzeit liegt die Landesgartenschau Ingolstadt 5,8 Millionen über den geplanten Kosten. Das sind Mehrkosten für Personal, Marketing und Instandhaltung. Auch deshalb sei es keine Option die Gartenschau nochmals zu verschieben. Und auch bei den Mitarbeitern sei sonst die Luft raus, sagt Geschäftsführer Hehl.

Wie allerdings die Ingolstädter Landesgartenschau eröffnet werden kann, ist noch unklar. Ursprünglich planten die Verantwortlichen im vergangenen Jahr mit über 1.000 geladenen Gästen. Diese Pläne landeten schon lange im Papierkorb. Was letztlich vor Ort stattfindet und was ins Virtuelle verlagert wird, hängt vom Infektionsgeschehen im April ab.

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Bildrechte: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

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