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© Renate Oxenknecht-Witzsch und Joachim Unterländer
Bildrechte: Renate Oxenknecht-Witzsch und Joachim Unterländer

Renate Oxenknecht-Witzsch und Joachim Unterländer

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    Laien im Wahlkampffieber

    Zum ersten Mal treten für die Wahl zum Vorsitz des Landeskomitees der Katholiken in Bayern zwei Kandidaten an: Die Professorin Renate Oxenknecht-Witzsch und der Landtagsabgeordnete Joachim Unterländer.

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    In der Vergangenheit war die Wahl zum Vorsitzenden des Landeskomitees lediglich eine Formalität. Schon im Vorfeld stand fest, wer den Vorsitz übernehmen wird. Dieses Mal stellen sich heute zum ersten Mal in der 67-jährigen Geschichte des Zentralkomitees der Katholiken in Bayern zwei Kandidaten zur Wahl.

    Rechtsprofessorin gegen Landtagsabgeordneten

    Die Juristin Renate Oxenknecht-Witzsch lehrt an der katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt Recht und ist Expertin für das kirchliche Arbeitsrecht. Als Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken will sie die Rolle der Frauen in der Kirche stärken und sich für eine andere Wirtschaftsordnung einsetzen.

    "Viele Christen wollen den sinnentleerten Billigkonsum nicht mehr, der nur Großkonzernen zur Gewinnsteigerung nutzt. Ansätze sind fairer Handel und eine deutliche Ausrichtung auf den Umwelt- und Naturschutz." Renate Oxenknecht-Witzsch

    Joachim Unterländer ist CSU-Abgeordneter im Bayerischen Landtag, Beauftragter für die Kontakte zur katholischen Kirche und Sozialexperte. Wichtige Themen sind für ihn die demographische Entwicklung, die Zuwanderungspolitik sowie die Digitalisierung des Arbeitsmarktes.

    "Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung zum Beispiel auf die Alterssicherung, die Familie, das Gemeinschaftsleben und die Umwelt? Da wollen wir als Landeskomitee die Diskussion mitgestalten." Joachim Unterländer

    Das Landeskomitee der Katholiken ist von den Bischöfen anerkannt und repräsentiert die gut 6,5 Millionen Katholiken in Bayern. Die meisten Mitglieder des Gremiums kommen aus den Räten der sieben Bistümer, aus kirchlichen Verbänden, Organisationen und Initiativen.