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Lärm-Aktion: Bayern können sagen, wo es am lautesten ist | BR24

© BR/Leonie Thim

Lärm macht krank, vor allem, wenn man ihm ununterbrochen ausgesetzt ist. Mögliche Folgen: Schlafstörungen, Hörschäden, Herzinfarkt. Das Bayerische Umweltministerium will mit einem Lärmaktionsplan gegensteuern - und den können die Bayern mitgestalten.

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Lärm-Aktion: Bayern können sagen, wo es am lautesten ist

Lärm macht krank, vor allem, wenn man ihm ununterbrochen ausgesetzt ist. Mögliche Folgen: Schlafstörungen, Hörschäden, Herzinfarkt. Das Bayerische Umweltministerium will mit einem Lärmaktionsplan gegensteuern - und den können die Bayern mitgestalten.

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Welche Hauptverkehrsstraßen außerhalb und welche Bundesautobahnen innerhalb von Ballungsräumen sind im Freistaat die lautesten? Das will das bayerische Umweltministerium herausfinden und befragt dazu Bürger und Gemeinden. Zum einen geht es darum, vorhandene Lärmprobleme zu analysieren, um sie beheben zu können. Zum anderen sollen ruhige Gebiete davor geschützt werden, dass sie lauter werden.

So läuft die Lärm-Befragung ab

Ab heute (28. Februar) können Bürger und Gemeinden im Internet einen Monat lang Fragebögen beantworten und ihre Erfahrungen mit Lärm schildern. Anschließend werden die Antworten ausgewertet, in einen ersten vorläufigen Lärmaktionsplan eingebaut und wieder online gestellt.

Doppel-Check der Ergebnisse

Dann startet die zweite Runde der Bürgerbeteiligung: Jeder kann die Ergebnisse im Internet einsehen und erneut bewerten. Die Rückmeldungen fließen in den endgültigen Lärmaktionsplan mit ein. Durch die zwei Stufen verspricht sich das Umweltministerium sichere Antworten darauf, wo in Bayern Lärm am lautesten ist. Damit an den richtigen Stellen die richtigen Lärmschutzaktionen geplant werden können.

Lärm macht krank

Die Welt um uns wird immer lauter. Dieser Umweltlärm von Autoverkehr, Flughäfen oder Baustellen wird durchweg als Belästigung empfunden. Das belegen Studien des Umweltbundesamtes. Demnach wirkt sich Lärm negativ auf Erholung und Entspannung aus. Und das hat Folgen: Wer sich kurzfristig zu viel Lärm aussetzt, riskiert, das Innenohr unwiderruflich zu schädigen und am Ende schwerhörig zu werden. Dauerlärm verkürzt aber auch in geringer Intensität die Lebenserwartung. Laut Umweltbundesamt ist Lärm "das am stärksten unterschätzte Umweltproblem in Deutschland".

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