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Lady-Herkommer-Steg in Landsberg: Letztes Teilstück eingehoben | BR24

© BR / Thierbach

Der Lady-Herkomer-Steg in Landsberg am Lech: Am Mittwochvormittag wurde das letzte Teilstück eingehoben und damit der Lückenschluss vollbracht.

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    Lady-Herkommer-Steg in Landsberg: Letztes Teilstück eingehoben

    Nach coronabedingten Verzögerungen gabs am Mittwochvormittag den Lückenschluss am Lech. Die 128 Meter lange Brücke ist nun komplett. Wann sie für die Öffentlichkeit freigegeben wird, steht noch nicht fest.

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    Von
    • Torsten Thierbach

    Knapp 15 Minuten lang hat es gedauert, dann hatte am Mittwochvormittag ein Kran das tonnenschwere Teilstück in seine Endposition gehoben. Damit war die Lücke geschlossen, die bis dahin noch am Lady-Herkomer-Steg in Landsberg klaffte - zwischen den bereits fertigen Brückenteilen.

    Wann die Brücke freigegeben wird, steht noch nicht fest

    Nur wenig später machten sich Schweißer an die Arbeit, um die noch losen Stellen fest miteinander zu verbinden. Wann die restlichen Arbeiten gemacht werden können, zum Beispiel der Asphalt aufgetragen werden kann, das hängt unter anderem von der Witterung ab. Beim Einhub heute hatte es drei Grad Minus und Nebelschwaden zogen über den Lech. Spätestens im kommenden Frühjahr soll dann jedermann den 128 Meter langen Lady-Herkomer-Steg nutzen können.

    Bau fast 6 Millionen Euro teurer

    Ursprünglich sollte die Brücke 2,5 Millionen Euro kosten. Inzwischen sind daraus fast neun Millionen Euro geworden. Nicht zuletzt deshalb war der Bau in Landsberg heftig in die Kritik geraten. Der Lady-Herkomer-Steg wird einmal das neue Wohngebiet "Urbanes Leben am Papierbach" auf dem Gelände der ehemaligen Pflugfabrik mit der Innenstadt verbinden.

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